Terror in der Oper (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dario Argento |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-12-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (544 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Unfall der Opern-Diva verschafft der jungen Nachwuchssängerin Betty die Chance ihres Lebens: Sie übernimmt die Hauptrolle in Verdis „Macbeth". Der Auftritt wird ein großer Erfolg, doch der Triumph hat einen Preis. Ein Unbekannter beginnt, Betty zu verfolgen. Er fesselt sie und zwingt sie zuzusehen, wie er vor ihren Augen Freunde und Bekannte ermordet. Sie wird zur Zeugin, die nichts tun kann, und der Täter macht sie zum Publikum seiner Taten.
Während einer Aufführung greift der Regisseur des Stücks zu einem ungewöhnlichen Mittel und lässt einen Schwarm Raben frei, die den Killer wiedererkennen und ihn angreifen. Was danach geschieht, ob der Verfolger damit gestellt ist oder ob der Schrecken weitergeht, gehört zum Ausgang, der hier nicht verraten wird.
Entstehungsgeschichte
Dario Argento inszenierte den Film, der 1987 erschien. Cristina Marsillach, Ian Charleson, Urbano Barberini und Daria Nicolodi gehören zur Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren passt zu der geschilderten Gewalt.
Hinter den Kulissen
Horror, Mystery und Thriller: Die Genres benennen die drei Ebenen, auf denen der Film arbeitet. Der Horror liegt in der Inszenierung der Morde, die das Opfer zum erzwungenen Zuschauen verurteilt. Das Mystery-Element ist die Identität des Unbekannten und das, was ihn zu Betty treibt. Der Thriller entsteht aus der Verfolgung, die mit dem Erfolg beginnt und nicht mehr aufhört. Die Oper als Schauplatz ist dabei mehr als Kulisse. Sie stellt ein Motiv bereit, das der Film wörtlich nimmt: Wer auf der Bühne steht, wird angeschaut, und hier wird die Sängerin gezwungen, selbst anzuschauen. Dass ausgerechnet ein Schwarm Raben den Killer identifiziert, zeigt, wie sehr die Erzählung auf Bildlogik statt auf Ermittlungsarbeit setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. Der Film ist 39 Jahre alt. Innerhalb des Horrorgenres vertritt er die Richtung, die einen Mörder ohne bekanntes Gesicht in eine stilisierte Umgebung stellt und die Morde als Inszenierung begreift. Der deutsche Titel setzt auf den Schauplatz, und tatsächlich ist die Oper das Element, das diesen Film von anderen Verfolgungsgeschichten unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cristina Marsillach als Betty
- Ian Charleson als Marco
- Urbano Barberini als Inspector Alan Santini
- Daria Nicolodi als Mira
- Coralina Cataldi-Tassoni als Giulia
- Antonella Vitale als Marion
- William McNamara als Stefano
- Barbara Cupisti als Signora Albertini
- Antonino Iuorio als Baddini (as Antonio Juorio)
- Carola Stagnaro als Alma's mother
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Verfügbarkeit
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