The Ides of March - Tage des Verrats (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Clooney |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.338.111 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (2.800 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stephen Meyers berät die demokratische Präsidentschaftshoffnung Mike Morris und gilt in jungen Jahren bereits als politisches Wunderkind. Für jedes Problem kennt er einen Dreh, und für keinen schmutzigen Trick ist er sich zu schade.
Mit dem Erfolg wächst die Überzeugung, unfehlbar zu sein. Meyers trifft sich mit dem Wahlkampfchef des gegnerischen Lagers und lässt sich auf sexuelle Eskapaden ein – beides Bewegungen, die er für beherrschbar hält. Was er nicht ahnt: Hinter seinem Rücken wird längst intrigiert und an seinem Untergang gearbeitet. Wie weit dieses Netz reicht, bleibt zunächst verborgen.
Entstehungsgeschichte
George Clooney führte bei diesem 2011 erschienenen Drama Regie und übernahm zugleich eine Rolle vor der Kamera. Ryan Gosling spielt den Berater im Zentrum, Philip Seymour Hoffman und Paul Giamatti vervollständigen die Besetzung. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren, was auf einen Film schließen lässt, dessen Härte im Wort und nicht im Bild liegt.
Hinter den Kulissen
Drama ist das einzige Genre, und diese Einordnung ist genauer, als sie zunächst wirkt. Ein politischer Wahlkampf ließe sich auch als Thriller erzählen; hier bleibt der Blick auf einer Figur und darauf, was der Betrieb aus ihr macht.
Die Anlage folgt einem Gefälle: Zuerst kann der Berater alles, dann hält er sich für unangreifbar, dann wird gegen ihn gearbeitet. Dass die Erzählung ihn selbst die entscheidenden Schritte tun lässt – das Treffen mit der Gegenseite, die private Verfehlung –, verlagert die Ursache seines Absturzes nach innen. Die Besetzung mit vier Namen deutet auf ein Kammerspiel der Strategen hin, in dem Gespräche die eigentlichen Handlungen sind.
Einordnung & Wirkung
6,7 von 10 Punkten aus mehreren tausend Stimmen ergeben ein zustimmendes, aber nicht begeistertes Bild. Bei Stoffen, die Politik als Handwerk und nicht als Spektakel zeigen, ist das eine geläufige Größenordnung.
15 Jahre nach dem Erscheinen hat der Film jenen Abstand erreicht, in dem das Geschilderte weder aktuell noch historisch ist. Im Genre steht er für das Politikdrama, das ohne Amtsräume der Macht auskommt und im Wahlkampfbüro bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryan Gosling als Stephen Meyers
- George Clooney als Mike Morris
- Philip Seymour Hoffman als Paul Zara
- Paul Giamatti als Tom Duffy
- Evan Rachel Wood als Molly Stearns
- Marisa Tomei als Ida Horowicz
- Jeffrey Wright als Senator Thompson
- Max Minghella als Ben Harpen
- Jennifer Ehle als Cindy Morris
- Gregory Itzin als Jack Stearns
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Verfügbarkeit
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