Toni Erdmann (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maren Ade |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 162 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-07-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Winfried ist fünfundsechzig, Musiklehrer, einfühlsam und zu Scherzen aufgelegt; er lebt mit seinem alten Hund zusammen. Seine Tochter Ines ist das genaue Gegenteil: eine ehrgeizige Unternehmensberaterin, die um die Welt reist, von einem Projekt zum nächsten, immer die Karriereleiter im Blick. Vater und Tochter sehen einander selten. Das ändert sich schlagartig, als Winfrieds Hund stirbt und er beschließt, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Seine Witze und die unterschwellige Kritik an ihrem Lebensstil führen bald zum Krach. Dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein Alter Ego Toni Erdmann: schiefes Gebiss, schlecht sitzender Anzug, Perücke. Der schräge Vogel gibt sich als Personalcoach aus und bringt Ines vor ihren Kollegen in peinliche Situationen — doch gerade die Verkleidung sorgt dafür, dass die beiden einander näherkommen.
Entstehungsgeschichte
Maren Ade hat den Film inszeniert, der 2016 erschienen ist. Sandra Hüller und Peter Simonischek tragen die beiden Hauptrollen, Michael Wittenborn und Thomas Loibl gehören ebenfalls zur genannten Besetzung. Ab zwölf Jahren darf zugesehen werden.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama stehen hier nebeneinander, und der Film hält beides in derselben Szene zusammen. Die Verkleidung ist der Kunstgriff, an dem das hängt: Als Toni Erdmann kann Winfried sagen, was Winfried nicht sagen darf, und Ines kann reagieren, ohne ihre Tochterrolle einzunehmen. Peinlichkeit wird damit zur Erzählform, nicht zur Pointe. Die Arbeitswelt der Beraterin liefert dazu die Gegenkraft: eine Umgebung, in der Auftreten alles ist und ein Vater mit Perücke maximalen Schaden anrichtet.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 Punkten bei Stimmen im vierstelligen Bereich sind ein zustimmendes Ergebnis oberhalb der Mitte. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die Komödie, die sich Zeit lässt und ihre Wirkung aus unaufgelösten Situationen zieht statt aus Zuspitzung — eine Vater-Tochter-Geschichte, die die Distanz zwischen beiden nicht wegerzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Hüller als Ines
- Peter Simonischek als Winfried / Toni
- Michael Wittenborn als Henneberg
- Thomas Loibl als Gerald
- Trystan Pütter als Tim
- Ingrid Bisu als Anka
- Hadewych Minis als Tatjana
- Lucy Russell als Steph
- Victoria Cociaș als Flavia
- Alexandru Papadopol als Dascălu
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Verfügbarkeit
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