Twixt - Virginias Geheimnis (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Ford Coppola |
|---|---|
| Genre | Mystery, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 647.839 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (340 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hall Baltimore schreibt Horrorromane, doch ein erfolgreiches Buch liegt schon eine Weile zurück. Seine Lesereisen führen ihn deshalb nur noch in kleinere Orte, in denen wenig geschieht und deren Bewohner am liebsten in Ruhe gelassen werden. In einer dieser Kleinstädte hat es kurz zuvor mehrere Morde gegeben, die man einem Serienkiller zuschreibt.
Als Hall dort übernachtet, begegnet ihm im Traum der Geist eines der getöteten Mädchen. Sie stellt sich als Virginia vor. Baltimore sieht darin zunächst vor allem eine Chance, denn der Stoff könnte ihm endlich ein neues Buch liefern. Doch bald muss er erkennen, dass die Geschichte viel tiefer reicht, als er dachte, und dass sie mehr mit ihm selbst zu tun hat, als er anfangs ahnte.
Entstehungsgeschichte
Francis Ford Coppola inszenierte den Film, der 2011 erschien. Val Kilmer, Elle Fanning, Bruce Dern und Ben Chaplin bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren. Der deutsche Titel ergänzt das knappe „Twixt“ um den Zusatz „Virginias Geheimnis“ und rückt damit die Geisterfigur schon vor dem ersten Bild in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen
Mystery, Fantasy und Horror greifen hier ineinander. Die Mordserie in der Kleinstadt liefert das Rätsel, die Traumerscheinung Virginias öffnet die Tür ins Übernatürliche, und der Horror ergibt sich aus der Verbindung beider Ebenen. Auffällig ist, dass die Hauptfigur selbst Horrorautor ist: Der Film macht das Schreiben über das Unheimliche damit zu einem Teil seiner Handlung.
Zugleich zeichnet die Anlage einen wenig heldenhaften Protagonisten. Baltimores erste Reaktion auf die Begegnung mit einem ermordeten Mädchen ist nicht Mitgefühl, sondern die Aussicht auf verwertbares Material. Diese Haltung schafft Reibung, denn die Geschichte führt ihn genau dorthin, wo er persönlich betroffen ist. Der Traum als Ort der Begegnung erlaubt es außerdem, Wirklichkeit und Einbildung bewusst unscharf zu halten, was dem Mystery-Anteil zusätzlichen Raum gibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,1 von 10 und damit im mittleren Bereich, mit leichter Tendenz nach unten. Gestützt wird sie von einigen hundert Stimmen, also einer eher schmalen Basis. 15 Jahre nach dem Erscheinen deutet das auf ein geteiltes Echo hin: Die Mischung aus Kleinstadtmorden, Geistergeschichte und der Selbstbespiegelung eines Autors trifft offenbar nicht bei allen denselben Nerv. Im Horrorgenre gehört der Film zu den Titeln, die das Unheimliche mit einer Rätselstruktur verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Val Kilmer als Hall Baltimore
- Elle Fanning als V.
- Bruce Dern als Sheriff Bobby LaGrange
- Ben Chaplin als Edgar Allan Poe
- Joanne Whalley als Denise
- David Paymer als Sam
- Anthony Fusco als Pastor Allan Floyd
- Alden Ehrenreich als Flamingo
- Bruce A. Miroglio als Deputy Arbus
- Don Novello als Melvin
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Verfügbarkeit
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