We Want Sex (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nigel Cole |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Historie |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 7.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.629.471 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (347 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1968 in Dagenham, Essex: In der brütenden Hitze einer Fabrik nähen Arbeiterinnen bei Ford Bezüge für Autositze. Für dieselbe Mühe erhalten sie deutlich weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Irgendwann ist das Maß voll, und die Frauen legen die Arbeit nieder, um für gleichen Lohn zu kämpfen.
An die Spitze des Streiks setzt sich Rita, Ehefrau und Mutter. Sie legt sich mit der Führungsetage von Ford ebenso an wie mit dem Chef der Gewerkschaft. Die Lage verschärft sich, als die Ehemänner ausgesperrt werden, denn damit ist es mit der Solidarität zu Hause schnell vorbei. Den streikenden Frauen bleibt schließlich nur ein Weg: Sie müssen Unterstützung in der Politik suchen.
Entstehungsgeschichte
Nigel Cole übernahm die Regie des Films, der 2010 veröffentlicht wurde. Der Originaltitel lautet „Made in Dagenham“. Zu sehen sind Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson und Geraldine James. Die Freigabe ab 6 Jahren öffnet den Film auch für ein junges Publikum.
Hinter den Kulissen
Der Stoff geht auf wahre Begebenheiten zurück. Komödie, Drama und Historie verbinden sich dabei zu einem Ansatz, der ein ernstes gesellschaftliches Anliegen mit Leichtigkeit erzählt. Der historische Rahmen des Jahres 1968 ist klar gesetzt, das Drama liegt im Kampf um Gerechtigkeit und im Konflikt mit den eigenen Familien, die Komödie im Selbstbewusstsein der Arbeiterinnen gegenüber mächtigen Männern.
Bemerkenswert ist, wie die Geschichte den Konflikt auf mehreren Ebenen führt. Die Frauen stehen nicht nur dem Konzern gegenüber, sondern auch der Gewerkschaft, die eigentlich auf ihrer Seite sein sollte, und schließlich den eigenen Ehemännern. Rita als Anführerin verkörpert dabei den Schritt einer Ehefrau und Mutter aus dem Privaten in die Öffentlichkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten fällt die Bewertung positiv aus. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, genug für eine erkennbare Richtung. Seit dem Erscheinen sind 16 Jahre vergangen. Das Thema ungleicher Bezahlung hat seither nicht an Bedeutung verloren. Im Umfeld historischer Sozialkomödien gehört der Film zu jenen, die einen Arbeitskampf mit Humor und Wärme erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sally Hawkins als Rita O'Grady
- Bob Hoskins als Albert Passingham
- Miranda Richardson als Barbara Castle
- Geraldine James als Connie
- Rosamund Pike als Lisa Hopkins
- Andrea Riseborough als Brenda
- Daniel Mays als Eddie O'Grady
- Jaime Winstone als Sandra
- Kenneth Cranham als Monty Taylor
- Rupert Graves als Peter Hopkins
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Verfügbarkeit
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