Nigel Cole
Werdegang
Nigel Cole, geboren 1959, ist ein britischer Film- und Fernsehregisseur. Seine Karriere begann in den 1980er-Jahren mit der Regie von Magazinsendungen und Dokumentationen für Central Independent Television. In den 1990er-Jahren schrieb er zusammen mit Arthur Smith das Theaterstück „Sod", das er auch selbst inszenierte und 1993 im Pleasance Theatre im Rahmen des Edinburgh Festivals zeigte. Daneben führte er Regie bei Episoden der Fernsehserien „Peak Practice" und „Cold Feet". Im Kino widmete er sich Filmen wie „Saving Grace", „Calendar Girls" und „A Lot Like Love". Sein letzter Film war 2010 „Made in Dagenham". „Saving Grace" gewann den Publikumspreis für Weltkino beim Sundance Film Festival 2000 und brachte ihm eine Nominierung als bester Regisseur bei den British Independent Film Awards desselben Jahres ein.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind vier Titel von Nigel Cole als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2000 bis 2010, decken also einen Zeitraum von zehn Jahren ab. Vertreten sind „Grasgeflüster" (2000), „Kalender Girls" (2003), „So was wie Liebe" (2005) und „We Want Sex" (2010). Die Genres reichen von Komödie und Drama über Liebesfilm bis zu Historie und Krimi, was auf eine gewisse Bandbreite innerhalb eines eher leichten, publikumsnahen Tons hindeutet.
Einordnung
Die vier Titel liegen bei uns zwischen 6,5 und 6,8 von 10 Punkten, im Schnitt bei 6,6. Die Bewertungen fallen damit recht einheitlich aus, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Der älteste erfasste Titel entstand 41 Jahre nach Coles Geburtsjahr, der jüngste 51 Jahre danach – die bei uns verzeichnete Filmografie deckt somit ein Jahrzehnt seines Schaffens ab, das mit „Made in Dagenham" im Jahr 2010 endet.