Weekend (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Luc Godard |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-12-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (316 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Corinne und Roland brechen zu einem Wochenendausflug auf. Offiziell wollen sie ihre Ehe retten, doch hinter der Fassade des gemeinsamen Ausflugs verfolgen sie einen weit finstereren Plan. Aus reiner Geldgier haben sie beschlossen, Corinnes Eltern zu ermorden.
Unter der harmlos wirkenden Oberfläche brodeln Hass und Wut. Die Fahrt gerät zum Albtraum, und selbst die Autobahn verwandelt sich in einen Kriegsschauplatz. Je weiter das Paar kommt, desto mehr spitzt sich die Lage zu. Die Nerven liegen blank, und die Frage ist bald nicht mehr, ob dieser Ausflug aus dem Ruder läuft, sondern wie weit er die beiden treiben wird.
Entstehungsgeschichte
Jean-Luc Godard drehte „Weekend“ im Jahr 1967. Mireille Darc spielt Corinne, Jean Yanne ihren Mann Roland. Außerdem wirken Jean-Pierre Kalfon und Yves Afonso mit. Der Film ist erst ab 18 Jahren freigegeben, was deutlich macht, dass sich hinter dem Etikett Komödie ein drastischer Stoff verbirgt.
Hinter den Kulissen
Der Film tritt als Komödie auf, erzählt aber von Mordplänen, Hass und Gewalt. Diese Spannung ist aufschlussreich. Sie deutet auf einen Humor hin, der nicht erheitern, sondern entlarven will, eine bittere Form von Satire, in der das Groteske an die Stelle des Gemütlichen tritt.
Die Geschichte nimmt eine alltägliche Situation, den Wochenendausflug eines Ehepaars, und treibt sie ins Extreme. Die Ehe dient als Tarnung, der Familienbesuch als Vorwand für einen Mord. Dass die Autobahn zum Kriegsschauplatz wird, zeigt, wie sehr die Erzählung über das Private hinausgreift: Die Aggression des Paares scheint sich in der Welt um sie herum zu spiegeln. Habgier und Zerstörung werden so zu Merkmalen einer ganzen Umgebung, nicht nur zweier Figuren.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 zeigt, dass der Film beim Publikum überwiegend Anklang findet. Grundlage sind einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber belastbare Zahl. Seit dem Erscheinen sind 59 Jahre vergangen, und die Wertung spricht dafür, dass der Film auch mit diesem Abstand noch Zuschauer erreicht.
Innerhalb der Komödie nimmt „Weekend“ eine Außenseiterposition ein, weil er das Genre als Mittel der Provokation nutzt und das Lachen mit Unbehagen verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mireille Darc als Corinne Durand
- Jean Yanne als Roland Durand
- Jean-Pierre Kalfon als Le Chef du Front de Libération de la Seine et Oise
- Yves Afonso als Gros Poucet (uncredited)
- Yves Beneyton als Un Membre du FLSO (uncredited)
- Juliet Berto als Une Activiste du FLSO / Jeune Bourgeoise Accidentée (uncredited)
- Michèle Breton als Girl in the Woods (uncredited)
- Michel Cournot als Man From Farmyard (uncredited)
- Lex De Bruijn als Revolutionary (uncredited)
- Omar Diop als Mon Frère Africain (uncredited)
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Verfügbarkeit
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