Where to Invade Next (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Moore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Komödie |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.820.195 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (550 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Ausgangsfrage lautet, was die USA von anderen Ländern lernen können. Michael Moore will es genau wissen und marschiert als Ein-Mann-Armee in Europa und Tunesien ein. Wo immer er seine US-Flagge in fremden Boden rammt, geht es ihm nicht um Territorien oder Ölfelder, sondern um gute Ideen. Er sucht nach dem, womit Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien ihren Bürgern gute Arbeits- und Lebensbedingungen verschafft haben.
Faire Löhne, gesundes Schulessen, kostenlose Bildung, menschenwürdige Gefängnisse: Moore nimmt mit, was er kriegen kann. Denn Europa hat, so die Prämisse, Lösungen für viele Probleme, an denen die amerikanische Gesellschaft seit Jahren krankt. Je länger er staunend durch Europa reist, desto klarer wird ihm, dass der amerikanische Traum lebt, nur eben außerhalb der USA.
Entstehungsgeschichte
Michael Moore ist bei diesem Dokumentarfilm von 2015 zugleich Regisseur und Hauptfigur. Neben ihm wirken Dr. Pasi Sahlberg, Krista Kiuru und Jón Gnarr mit. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dokumentarfilm und Komödie sind eine Kombination, die die Methode beschreibt. Die Invasion ist eine Inszenierung: Moore rammt Flaggen in den Boden und erklärt fremde Ideen zur Beute, ein satirisches Bild, das die Erwartung an militärische Eroberung gegen friedliche Aneignung tauscht. Die Komik entsteht aus dieser Rahmung, während der dokumentarische Kern in den Beispielen liegt, die er einsammelt.
Die Anlage als Reise gibt dem Film eine Reihung: Land für Land, Thema für Thema, immer mit dem Blick zurück auf die Verhältnisse zu Hause. Der Erzähler ist dabei kein neutraler Beobachter, sondern eine Figur mit Haltung, die staunt, stichelt und Position bezieht. Die Aufzählung der Beispiele, von Löhnen bis Gefängnissen, macht den Film zu einem Argument in Kapiteln.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 liegt die Bewertung klar im positiven Bereich, gestützt auf einige hundert Stimmen. Ein Wert dieser Höhe spricht für ein Publikum, das der Prämisse folgt.
Elf Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Grundfrage, was ein Land von anderen übernehmen könnte, offen. Innerhalb des Dokumentargenres steht der Film für den Typus des persönlichen, polemischen Essays, bei dem der Autor selbst durchs Bild läuft und die Argumentation trägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Moore als Self
- Dr. Pasi Sahlberg als Self
- Krista Kiuru als Self
- Jón Gnarr als Self
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Verfügbarkeit
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