Fahrenheit 11/9 (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Moore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (489 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ausgangspunkt ist die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, ein Ergebnis, das die Öffentlichkeit wie kaum ein anderes beschäftigt hat. Michael Moore, der zu den wenigen gehörte, die den Ausgang vorhergesagt hatten, geht den Umständen und Mechanismen nach, die den umstrittenen Kandidaten ins Amt brachten.
Seine Kritik richtet sich nicht allein gegen den Präsidenten. Im Zentrum steht das Versagen der Demokraten, und der Film nimmt auch den vorherigen Präsidenten Barack Obama ins Visier, dessen Politik nach Moores Darstellung zum Aufstieg Trumps beigetragen hat. Die Untersuchung reicht bis zur Amtseinführung und verbindet die Wahlanalyse mit einer Anklage sozialer Ungleichheit.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm von Michael Moore erschien 2018. Moore tritt selbst vor die Kamera, daneben wirken Alexandria Ocasio-Cortez, Bernie Sanders und David Hogg mit. Die Freigabe ab sechs Jahren ist für einen politischen Dokumentarfilm keine Überraschung.
Hinter den Kulissen
Als Genre steht allein Dokumentarfilm. Der Ton ist furchtlos, provokativ und unterhaltsam, was auf eine Form hinweist, die Argument und Zuspitzung verbindet, statt neutral zu beobachten. Der Filmemacher ist zugleich Erzähler und Figur, seine Haltung ist Teil des Films. Dass neben Moore weitere Mitwirkende genannt werden, zeigt, dass der Film nicht nur analysiert, sondern auch andere Stimmen zu Wort kommen lässt. Wer eine ausgewogene Darstellung sucht, ist hier an der falschen Adresse, denn der Film ist als Anklage angelegt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 liegt die Bewertung im guten Bereich, beruht aber auf wenigen hundert Stimmen. Acht Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Zeitdokument, dessen Thesen sich an der weiteren Entwicklung messen lassen. Innerhalb des Dokumentarfilms gehört er zur Form des parteiischen Essays, der sein Publikum überzeugen, nicht nur informieren will. Das macht ihn für die einen zur Bestätigung, für die anderen zum Angriff, und beides ist in der Anlage angelegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Moore als Self
- Alexandria Ocasio-Cortez als Self
- Bernie Sanders als Self
- David Hogg als Self
- Donald Trump als Self (archive footage)
- Steve Bannon als Self
- Roseanne Barr als Self
- Roger Ailes als Self (archive footage)
- Brooke Baldwin als Self
- Ashleigh Banfield als Self
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Verfügbarkeit
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