Michael Moore
Werdegang
Michael Francis Moore, geboren am 23. April 1954, ist ein US-amerikanischer Filmemacher, Autor und liberaler politischer Kommentator. Als Regisseur und Produzent zeichnet er unter anderem für Bowling for Columbine, Fahrenheit 9/11, Sicko und Capitalism: A Love Story verantwortlich, die laut seiner Biografie zu den zehn erfolgreichsten Dokumentarfilmen aller Zeiten zählen. Im September 2008 veröffentlichte er mit Slacker Uprising seinen ersten kostenlos im Internet zugänglichen Film, der seinen Einsatz für eine höhere Wahlbeteiligung bei US-Präsidentschaftswahlen dokumentiert. Daneben schrieb er für die Fernsehsendungen TV Nation und The Awful Truth und trat dort auch selbst auf. In seinen Arbeiten befasst sich Moore mit Themen wie Globalisierung, Großkonzernen, dem Besitz von Angriffswaffen, den Präsidentschaften Bill Clintons und George W. Bushs, dem Irak-Krieg und dem amerikanischen Gesundheitssystem.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind neun Titel von Michael Moore als Regisseur verzeichnet, alle als Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1989 bis 2018, decken also eine Spanne von 29 Jahren ab – vom ersten Titel 35 Jahre nach seiner Geburt bis zum jüngsten 64 Jahre danach. Genrelich dominiert der Dokumentarfilm, ergänzt um Einordnungen in Drama, Komödie und Historie. Zu den Titeln zählen Bowling for Columbine, Sicko, Fahrenheit 9/11, Where to Invade Next, Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte, Fahrenheit 11/9, Roger und ich, Michael Moore in TrumpLand sowie Unsere feindlichen Nachbarn.
Einordnung
Die neun Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,7 und 7,5 von 10, im Schnitt 6,9 von 10. Der Großteil bewegt sich im Bereich zwischen 7,1 und 7,5, lediglich zwei Titel liegen darunter bei 5,9 und 5,7. Damit fällt die Bewertung insgesamt recht einheitlich aus. Zwischen dem ältesten Titel von 1989 und dem jüngsten von 2018 liegen fast drei Jahrzehnte, in denen Moore kontinuierlich im dokumentarischen Genre aktiv war.