Wie schmeckt das Blut von Dracula (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Sasdy |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-05-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (199 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei angesehene Herren, gelangweilt von ihrem bürgerlichen Alltag, suchen den Kick jenseits ihrer geordneten Existenz. Über einen Diener geraten sie an Lord Courtley, der eine nächtliche Zeremonie plant, um Dracula wiederzuerwecken. Die Männer beschaffen Umhang, Ring und ein Gefäß mit dem Blut des Grafen, im Tausch gegen die Erfüllung ihrer geheimsten Wünsche. Als es zum Ritual kommt, weigern sich die Bürger, den blutigen Trank zu sich zu nehmen, während Courtley trinkt und dafür brutal zu Tode geprügelt wird. Was daraus erwächst, trifft die drei Herren nicht selbst, sondern auf einem Umweg, der sie in ihrem eigenen Umfeld einholt.
Entstehungsgeschichte
„Wie schmeckt das Blut von Dracula“ entstand 1970 unter der Regie von Peter Sasdy. In den Hauptrollen sind Christopher Lee, Geoffrey Keen, Gwen Watford und Linda Hayden zu sehen. Der Horrorfilm ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet klassisches Vampirmotiv mit dem Bild einer scheinheiligen bürgerlichen Fassade: Männer mit gesellschaftlichem Ansehen suchen im Verborgenen nach Grenzerfahrungen und verstricken sich dadurch in einen Pakt, dessen Konsequenzen sie nicht kontrollieren können. Dass die Rache nicht die Täter selbst, sondern ihre eigenen Kinder trifft, verschiebt den Konflikt von der reinen Schauerhandlung hin zu einer Erzählung über Verantwortung, die an die nächste Generation weitergegeben wird. Die Ritual- und Beschaffungshandlung nimmt dabei breiten Raum ein, bevor die eigentliche Bedrohung überhaupt Gestalt annimmt – ein Aufbau, der die Spannung eher schleichend als durch schnelle Schockmomente entwickelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Genrefans an Vampirstoffen dieser Zeit einordnen. Seit seiner Entstehung 1970 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in eine Phase des klassischen Horrorkinos rund um die Dracula-Figur verortet. Innerhalb dieses Umfelds erscheint er als einer von mehreren Beiträgen, die das Vampirmotiv mit gesellschaftskritischen Untertönen verknüpfen, ohne dass die vorliegenden Bewertungen auf eine besonders herausgehobene Stellung hindeuten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Lee als Dracula
- Geoffrey Keen als William Hargood
- Gwen Watford als Martha Hargood
- Linda Hayden als Alice Hargood
- Peter Sallis als Samuel Paxton
- Anthony Higgins als Paul Paxton
- Isla Blair als Lucy Paxton
- John Carson als Jonathon Secker
- Martin Jarvis als Jeremy Secker
- Ralph Bates als Lord Courtley
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Verfügbarkeit
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