Wild Target (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Lynn |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.494.154 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (806 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Victor Maynard ist äußerlich unauffällig, stets gepflegt und hochkonzentriert, ein Junggeselle, der in der Zunft der Auftragsmörder als unerreichter Meister gilt. Ausgerechnet jetzt könnte er zum ersten Mal in seiner langen Laufbahn versagen: Er bringt es nicht übers Herz, eine junge Kunstfälscherin zu töten, die man zur Vernichtung ausgewählt hat. Statt den Auftrag auszuführen, gewährt er ihr Asyl und beschützt sie vor den zweitbesten Killern, die ihnen der erboste Auftraggeber hinterherschickt. Unterstützung erhält er dabei von einem jugendlichen Lehrling, der ihm eher zugelaufen als zugewiesen wurde. Aus dem Handwerker wird so ein Beschützer, ohne dass er selbst diesen Wechsel je beschlossen hätte.
Entstehungsgeschichte
Jonathan Lynn führte bei diesem 2010 herausgekommenen Film Regie. Bill Nighy gibt den Auftragsmörder, Emily Blunt die Kunstfälscherin, Rupert Grint und Rupert Everett vervollständigen das kleine Ensemble. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt an, dass die Gewalt hier eher als Voraussetzung der Handlung mitläuft, als dass sie ausgestellt würde.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Action und Komödie erklärt die Bauweise. Die Action liefert die äußere Mechanik, also Verfolgung, Bedrohung, konkurrierende Killer. Die Komödie entsteht aus dem Gegensatz zwischen der peniblen Ordnung der Hauptfigur und dem Durcheinander, das ihre eine Abweichung auslöst. Dass ausgerechnet Präzision und Selbstbeherrschung zum komischen Stoff werden, ist typisch für diese Genrekombination: Nicht das Missgeschick treibt den Humor, sondern die Unbeirrbarkeit, mit der eine Figur an ihren Gewohnheiten festhält, während um sie herum nichts mehr nach Plan verläuft.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 beschreibt eine freundliche, nicht überschwängliche Aufnahme, und die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt im mittleren dreistelligen Bereich. Das passt zu einem Titel, der eher entdeckt als gesucht wird. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht er in der langen Reihe von Filmen, die den Auftragsmörder als komische Figur behandeln, ohne ihn dabei zu verharmlosen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bill Nighy als Victor Maynard
- Emily Blunt als Rose
- Rupert Grint als Tony
- Rupert Everett als Ferguson
- Eileen Atkins als Mother
- Martin Freeman als Dixon
- Geoff Bell als Fabian
- Rory Kinnear als Gerry Bailey
- Graham Seed als Appraiser
- James O'Donnell als Barney
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Verfügbarkeit
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