Wir sind keine Engel (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-06-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (564 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ned und Jim sind aus dem Gefängnis geflohen und haben ein klares Ziel: über die nahe Grenze nach Kanada. Doch eine Verwechslung bringt sie vom Weg ab. Plötzlich werden die beiden für zwei lange vermisste Priester gehalten und landen in einem Kloster. Dort haben sie alle Hände voll zu tun, den Schwindel nicht auffliegen zu lassen, denn sonst wäre es aus mit dem Fluchtplan.
Die junge, hübsche Molly macht es den vermeintlichen Geistlichen nicht leichter, das Zölibat zu wahren, das man von ihnen erwartet. So verstricken sich die beiden Sträflinge in ein immer dichteres Geflecht aus Ausreden und haarsträubenden Missverständnissen. Wie die Flucht unter diesen Umständen noch gelingen soll, ist kaum vorstellbar. Da kann nur noch ein Wunder helfen.
Entstehungsgeschichte
Neil Jordan inszenierte die Komödie, die 1989 erschien. Robert De Niro und Sean Penn stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt um Demi Moore und Hoyt Axton. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi: Die Kombination beschreibt einen Film, dessen Ausgangslage aus dem Verbrechergenre stammt, zwei geflohene Häftlinge auf dem Weg zur Grenze, und dessen Mechanik die einer Verwechslungskomödie ist. Der Reiz liegt in der Fallhöhe: Zwei Männer, die sich am Rand der Gesellschaft bewegen, müssen sich als Vertreter einer moralischen Instanz ausgeben und dabei ständig improvisieren. Das Kloster funktioniert als geschlossener Schauplatz, der die Flucht blockiert und zugleich jede Lüge auf die Probe stellt. Die Figur der Molly bringt die Versuchung ins Spiel, die der angenommenen Rolle am meisten widerspricht. Das Motiv des „Wunders“ lässt sich als Hinweis lesen, dass der Film seine Ironie auch gegenüber der religiösen Kulisse nicht verliert.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 liegt im mittleren Bereich, auf Grundlage von wenigen hundert Stimmen. 37 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film eine Verwechslungskomödie mit Krimi-Rahmen, deren Anlage weniger vom Tempo lebt als von der Frage, wie lange sich eine falsche Identität durchhalten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert De Niro als Ned
- Sean Penn als Jim
- Demi Moore als Molly
- Hoyt Axton als Father Levesque
- Bruno Kirby als Deputy
- Ray McAnally als Warden
- James Russo als Bobby
- Wallace Shawn als Translator
- John C. Reilly als Young Monk
- Jay Brazeau als Sheriff
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Verfügbarkeit
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