Wolfen (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Wadleigh |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-07-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 17.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.626.725 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (264 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem New Yorker Park werden ein Finanzmagnat, seine Frau und ihr Leibwächter tot aufgefunden, die Leichen grässlich zugerichtet. Der Ermittler Wilson und die Psychologin Dr. Neff übernehmen den Fall und stoßen bei der Untersuchung der Wunden auf ein Detail, das nicht ins gewohnte Bild eines Gewaltverbrechens passt: Wolfshaare an den Toten. Ihre Spur führt sie in die verwahrlosten, halb verlassenen Viertel der Bronx, wo sich etwas eingenistet zu haben scheint, das älter ist als die Stadt selbst und seinen Anspruch auf das Gebiet zurückfordert. Wie die Ermittlungen enden, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1981 unter der Regie von Michael Wadleigh. In den Hauptrollen sind Albert Finney, Diane Venora, Edward James Olmos und Gregory Hines zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Statt auf schnelle Schockmomente setzt die Geschichte auf eine klassische Ermittlerkonstellation, die einen übernatürlichen Verdacht erst gegen den eigenen rationalen Widerstand zulässt. Dass der Schauplatz eine verfallende Großstadtlandschaft ist, verschiebt den Horror weg vom Isolierten, Ländlichen, wie es das Genre oft bevorzugt, hin zu einem urbanen Raum, der selbst als verwildert und zurückerobert beschrieben wird. Die Wolfsmotivik trifft damit auf ein soziales Bild von Verfall und Verdrängung, was der Geschichte über die reine Kreatur-Bedrohung hinaus eine zweite, gesellschaftliche Ebene gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zuspruch findet – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit dem Erscheinungsjahr 1981 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, was den Titel in eine frühere Phase des Horror-Thrillers einordnet, in der übernatürliche Bedrohungen häufig noch mit klassischer Ermittlungsarbeit verknüpft wurden, statt allein auf Effekt und Tempo zu setzen. Innerhalb dieser Tradition steht Wolfen als Beispiel für eine Variante, die urbane Verfallsräume und mythische Bedrohung miteinander verbindet.
Bilder



Besetzung & Stab
- Albert Finney als Dewey Wilson
- Diane Venora als Rebecca Neff
- Edward James Olmos als Eddie Holt
- Gregory Hines als Whittington
- Tom Noonan als Ferguson
- Dick O'Neill als Warren
- Dehl Berti als Old Indian
- Peter Michael Goetz als Ross
- Sam Gray als Mayor
- Ralph Bell als Commissioner
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Verfügbarkeit
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