Wolfsnächte (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeremy Saulnier |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (1.072 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Russell Core hat sein Berufsleben mit Wölfen verbracht und lässt die Zivilisation hinter sich, um in den Norden Alaskas zu reisen. Dort lebt Medora Slone, eine junge Mutter, deren Sohn von einem Wolfsrudel getötet wurde. Core begibt sich mit ihr auf die Suche nach den Raubtieren, und zwischen den beiden einsamen Menschen entsteht eine merkwürdige, gefährliche Nähe. Dann kehrt Medoras Ehemann Vernon aus dem Irakkrieg zurück und erfährt vom Schicksal seines Sohnes. Was daraufhin einsetzt, ist eine gnadenlose Spirale der Gewalt, in die auch der Polizist Donald Marium hineingerät. Wo diese Spirale endet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Jeremy Saulnier inszenierte den 2018 erschienenen Film. Jeffrey Wright spielt an der Spitze einer Besetzung, zu der Alexander Skarsgård, James Badge Dale und Riley Keough gehören – vier Namen für vier Figuren, die die Handlung tragen. Erst ab achtzehn Jahren ist der Film freigegeben, die höchste vergebene Stufe, und das lässt auf eine Darstellung schließen, die vor dem Angekündigten nicht zurückweicht.
Hinter den Kulissen
Thriller, Mystery und Krimi greifen ineinander, und jede dieser Zuordnungen verlangt etwas anderes. Der Krimi braucht eine Tat und jemanden, der ihr nachgeht; der Thriller braucht Druck, der nicht nachlässt; die Mystery hält offen, was eigentlich vorgeht. Zusammengenommen ergibt das eine Erzählung, in der Ermittlung und Bedrohung nicht getrennt bleiben. Die Landschaft ist dabei kein Hintergrund, sondern Bedingung: Abgeschiedenheit macht Hilfe unwahrscheinlich, und Wölfe sind hier zugleich reale Gefahr und Bild für das, was unter den Menschen aufbricht.
Einordnung & Wirkung
5,5 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen ist ein geteiltes Ergebnis, knapp über der Mitte. Solche Werte entstehen häufig, wenn eine Erzählung Fragen offen lässt, die ein Teil des Publikums beantwortet sehen möchte. Acht Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als Beispiel dafür, wie ein Thriller die Auflösung verweigern kann. Wer eine geschlossene Auflösung erwartet, findet hier weniger als jemand, der die Stimmung und die Landschaft sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeffrey Wright als Russell Core
- Alexander Skarsgård als Vernon Slone
- James Badge Dale als Donald Marium
- Riley Keough als Medora Slone
- Julian Black Antelope als Cheeon
- Tantoo Cardinal als Illanaq
- Macon Blair als Shan
- Jonathan Whitesell als Arnie
- Peter McRobbie als Hunter John
- Beckam Crawford als Bailey
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Verfügbarkeit
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