Zwei Stunden vor Mitternacht (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Sholder |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-11-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dr. Dan Potter tritt eine neue Stelle in der psychiatrischen Einrichtung "The Haven" an, in der auch gewalttätige Schwerverbrecher untergebracht sind. Klinikleiter Dr. Bain stellt ihn als Nachfolger von Dr. Merton vor, doch einige Insassen glauben, Potter habe seinen Vorgänger ermordet. Als ein großer Stromausfall die Sicherheitssysteme lahmlegt, gelingt vier der gefährlichsten Patienten die Flucht, darunter der psychopathische Exsoldat Hawkes und der wahnhafte Prediger Preacher. Gemeinsam ziehen sie durch die Umgebung, bis sie Potters Haus samt Familie ausfindig machen. Aus der Verfolgung wird ein Belagerungszustand, der zunehmend mörderische Züge annimmt.
Entstehungsgeschichte
"Zwei Stunden vor Mitternacht" (Originaltitel "Alone in the Dark") entstand 1982 unter der Regie von Jack Sholder. Der Film ist als Horror-Thriller angelegt und ab 18 Jahren freigegeben. Die Besetzung versammelt mit Jack Palance, Donald Pleasence, Martin Landau und Dwight Schultz vier Darsteller, wobei Schultz als jüngerer Protagonist im Zentrum der Handlung steht, während Palance, Pleasence und Landau die auffälligeren, exzentrischen Nebenfiguren verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt auf übernatürliche Bedrohungen setzt der Film auf die Konfrontation mit realen, menschlichen Gefahren aus einer Institution, die eigentlich Schutz bieten sollte. Die Besetzung mit gleich drei etablierten Charakterdarstellern für die entflohenen Insassen deutet darauf hin, dass die Antagonisten als schillernde, individuell gezeichnete Bedrohungen angelegt sind, nicht als anonyme Masse. Die Verlagerung der Handlung von der Anstalt in ein Wohnhaus verwandelt die Geschichte von einem Klinik- in ein Belagerungsszenario, in dem eine Familie zur Zielscheibe wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite oder eindeutige Publikumsmeinung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1982 sind mehr als vier Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine frühe Phase des Horror-Thrillers der 1980er Jahre einordnet, in der Anstalts- und Belagerungsmotive als Erzählrahmen für psychologisch grundierte Bedrohungsszenarien dienten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Palance als Frank Hawkes
- Donald Pleasence als Leo Bain
- Martin Landau als Byron "Preacher" Sutcliff
- Dwight Schultz als Dan Potter
- Erland van Lidth als Ronald "Fatty" Elster
- Deborah Hedwall als Nell Potter
- Lee Taylor-Allan als Toni Potter
- Phillip Clark als Tom Smith / Skaggs
- Elizabeth Ward als Lyla Potter
- Brent Jennings als Ray Curtis
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Verfügbarkeit
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