Zwei Tage, eine Nacht (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Pierre Dardenne |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.016.922 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.034 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sandras Arbeitsplatz in einer kleinen Firma hängt an einer Abstimmung. Die Belegschaft musste sich entscheiden: entweder Sandras Stelle erhalten oder die jährliche Bonuszahlung behalten. Das erste Votum fiel gegen die Familienmutter aus. Weil die Geschäftsführung einwilligt, die Abstimmung zu wiederholen, bleibt ihr ein Wochenende, um jeden einzelnen Kollegen davon zu überzeugen, auf die Prämie von 1000 Euro zu verzichten. Also geht sie von Tür zu Tür. Was sie dort vorfindet, sind keine Gegner, sondern Menschen in derselben Klemme: Die Prämie ist längst eingeplant, für Mieten und für die Schule der Kinder. Ihr Ehemann Manu steht ihr bei. Ob am Ende genug Stimmen zusammenkommen, entscheidet sich in Gesprächen, die sie einzeln führen muss.
Entstehungsgeschichte
Bei diesem 2014 herausgekommenen Film führte Jean-Pierre Dardenne Regie. Marion Cotillard spielt Sandra, Fabrizio Rongione ist an ihrer Seite zu sehen, ergänzt durch Catherine Salée und Pili Groyne. Die Altersfreigabe ist mit 6 Jahren niedrig angesetzt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage kommt ohne jede Beimischung aus. Die Struktur ist so einfach wie zwingend: eine Frist, eine feste Zahl von Gesprächen, ein Ergebnis, das sich mit jedem Ja und jedem Nein verschiebt. Jede Begegnung ist eine kleine geschlossene Szene mit eigener Fallhöhe, und die Wiederholung schafft den Rhythmus, den ein solcher Stoff braucht. Dass die Kollegen ebenfalls unter Druck stehen, verhindert die einfache Aufteilung in Schuldige und Unschuldige. Auffällig ist, wie wenig Aufwand die Konstruktion betreibt: kein Gegenspieler, keine Schauwerte, sondern dieselbe Bitte in immer neuer Umgebung.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen bedeuten einen deutlich überdurchschnittlichen Wert. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen hat sich das Urteil stabilisiert; ein sozial grundierter Stoff ohne Genrezutaten spricht ein kleineres Publikum an, findet dort aber offenbar Zustimmung. Innerhalb des Sozialdramas steht der Titel für jene Spielart, die alles auf einen einzigen, genau begrenzten Vorgang zusammenzieht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Marion Cotillard als Sandra
- Fabrizio Rongione als Manu
- Catherine Salée als Juliette
- Pili Groyne als Estelle
- Baptiste Sornin als Mr. Dumont
- Simon Caudry als Maxime
- Lara Persain als Willy's wife
- Alain Eloy als Willy
- Myriem Akheddiou als Mireille
- Fabienne Sciascia als Nadine
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Verfügbarkeit
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