Agnès Varda
Werdegang
Agnès Varda wurde am 30. Mai 1928 in Belgien geboren und starb am 29. März 2019 in Frankreich. Sie war Regisseurin und außerdem als Professorin an der European Graduate School tätig. Ihre Filme, Fotografien und Kunstinstallationen widmen sich dem dokumentarischen Realismus, feministischen Themen und gesellschaftlicher Kommentierung, geprägt von einem eigenständigen, experimentellen Stil.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Filme von Agnès Varda als Regisseurin verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel erstrecken sich über einen Zeitraum von 61 Jahren, vom 1956 erschienenen „La Pointe courte" bis zu „Augenblicke: Gesichter einer Reise" aus dem Jahr 2017. Zwischen ihrem Geburtsjahr und ihrem ersten gelisteten Film liegen 28 Jahre, zum letzten Titel sind es 89 Jahre. Thematisch dominieren Drama und Dokumentarfilm, ergänzt um Liebesfilm und Musik. Damit zeigt die Filmografie sowohl fiktionale Arbeiten wie „Cleo - Mittwoch zwischen 5 und 7" oder „Die eine singt, die andere nicht" als auch dokumentarische Werke wie „Black Panthers" und „Die Strände von Agnès".
Einordnung
Die neun Titel bewegen sich zwischen 6,9 und 7,7 von 10, im Schnitt liegt die Bewertung bei 7,4. Die Werte liegen damit insgesamt eng beieinander, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der Abstand von 1956 bis 2017 zeigt, dass die bei uns gelisteten Arbeiten fast das gesamte Schaffen über sechs Jahrzehnte hinweg abdecken, von frühen bis zu späten Werken.