F. W. Murnau
Werdegang
Friedrich Wilhelm Murnau wurde am 28. Dezember 1888 als Friedrich Wilhelm Plumpe in Bielefeld geboren und starb am 11. März 1931 in Santa Barbara, Kalifornien. Sein Werk entstand während der Stummfilmära und war vom Expressionismus geprägt, mit einer eigenständigen psychologischen Bildführung sowie einer für ihre Zeit ungewöhnlichen Kamera- und Montagearbeit. Zu seinen bekannten Arbeiten zählen Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, Der letzte Mann, Faust – eine deutsche Volkssage und Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel Murnaus als Regisseur verzeichnet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1922 bis 1931 und decken damit eine Spanne von neun Jahren ab, vom Beginn seiner Regiearbeit im Katalog bis kurz vor seinem Tod. Vertreten sind Nosferatu – eine Symphonie des Grauens, Der letzte Mann, Faust – Eine deutsche Volkssage, Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen, Unser täglich Brot und Tabu. Genretechnisch reicht die Bandbreite von Horror und Fantasy über Drama und Liebesfilm bis hin zum Abenteuerfilm, was auf ein vielseitiges Schaffen innerhalb des Stummfilms hindeutet. Der erste Titel im Katalog erschien 34 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 43 Jahre danach.
Einordnung
Die sechs gelisteten Filme erhalten bei uns Bewertungen zwischen 7,1 und 7,9, im Schnitt 7,6. Die Werte liegen dabei recht nah beieinander, mit Faust als höchstbewertetem und Tabu als niedrigstbewertetem Titel. Über den gesamten neunjährigen Zeitraum der Katalogtitel hinweg bewegen sich die Einschätzungen also durchgehend in einem oberen Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten.