Greta Gerwig
Werdegang
Greta Gerwig, geboren am 4. August 1983 in Sacramento, Kalifornien, ist Schauspielerin, Dramatikerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie studierte Anglistik und Philosophie am Barnard College in New York, wo sie ursprünglich Theaterautorin werden wollte. Durch die Begegnung mit dem Regisseur Joe Swanberg kam sie zum sogenannten Mumblecore-Kino und wirkte in zahlreichen dessen Low-Budget-Produktionen mit, etwa in „LOL“ (2006). Bereits 2008 führte sie mit „Nights and Weekends“ erstmals selbst Regie und schrieb das Drehbuch mit. In den folgenden Jahren arbeitete sie mit Regisseuren wie Ti West, Whit Stillman und Woody Allen zusammen, bevor ihr mit „Frances Ha“ (2012), entstanden in Zusammenarbeit mit Noah Baumbach, der internationale Durchbruch als Schauspielerin gelang. Mit Baumbach verbindet sie außerdem die Filme „Greenberg“ (2010) und „Mistress America“ (2015). 2017 gab sie mit dem von ihr geschriebenen und inszenierten Film „Lady Bird“ ihr Regiedebüt.
Filmografie bei uns
In unserem Katalog ist Greta Gerwig als Regisseurin mit drei Titeln vertreten: „Lady Bird“ (2017), „Little Women“ (2019) und „Barbie“ (2023). Die Titel decken einen Zeitraum von sechs Jahren ab, vom Regiedebüt bis zu ihrer bislang jüngsten Arbeit. Genrelich reicht das Spektrum von Drama und Liebesfilm über Komödie bis hin zu Abenteuer und Fantasy, was auf eine gewisse Bandbreite ihrer Regiearbeiten hindeutet. Es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, keine Serienarbeiten sind verzeichnet.
Einordnung
Die drei Titel erhalten bei uns Bewertungen von 6,9, 7,2 und 7,8 Punkten, im Schnitt 7,3 von 10. Damit bewegen sich alle drei Filme in einem soliden bis guten Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Zwischen Gerwigs Geburtsjahr und ihrem ersten Titel im Katalog liegen 34 Jahre, bis zum jüngsten Titel 40 Jahre – ihre Regiearbeit im Katalog ist somit auf ein relativ kompaktes Jahrzehnt ihrer Karriere konzentriert.