Barbie (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Greta Gerwig |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-07-19 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 145.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.447.138.421 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (11.583 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barbieland ist eine Welt, in der jede Barbie alles sein kann — Präsidentin, Ärztin, Nobelpreisträgerin — und jeder Ken vor allem Strand ist. Die Tage laufen nach festem Ablauf, bis die Stereotypische Barbie beim Tanzabend fragt, ob jemand ans Sterben denkt.
Danach funktioniert nichts mehr: Ihre Fersen berühren den Boden, die Dusche wird kalt. Um das zu beheben, muss sie in die reale Welt, nach Los Angeles, wo sie feststellt, dass ihre Existenz Frauen weniger befreit hat als angenommen. Ken lernt dort das Patriarchat kennen, findet es großartig und bringt es mit nach Hause.
Entstehungsgeschichte
Mattel arbeitete über ein Jahrzehnt an einer Verfilmung; frühere Anläufe mit anderen Besetzungen kamen nicht zustande. Greta Gerwig und Noah Baumbach schrieben das Drehbuch gemeinsam.
Der Kern der Verhandlung war die Freiheit gegenüber dem Markenrechteinhaber. Gerwig setzte durch, dass der Film das Unternehmen selbst zur Zielscheibe machen darf — die Konzernführung tritt als Reihe von Männern in Anzügen auf. Mattel-Chef Ynon Kreiz gab die Fassung frei, obwohl der Film mehrfach Produkte des eigenen Hauses verspottet, darunter eine eingestellte schwangere Puppe.
Hinter den Kulissen
Barbieland entstand als gebaute Kulisse in den Warner-Studios in England, mit gemalten Himmelsprospekten statt Grünwand — eine bewusste Anlehnung an die Technicolor-Musicals der 1950er. Der Bedarf an Farbe war so hoch, dass ein Hersteller für Leuchtfarben zeitweise ausverkauft war.
Die Kostümbildnerin Jacqueline Durran arbeitete mit realen Puppenkleidern aus sechs Jahrzehnten als Vorlage. Für die Häuser verzichtete das Team auf Wände zum Hof hin, weil Puppenhäuser offen sind. Die Eröffnungssequenz zitiert "2001: Odyssee im Weltraum" Einstellung für Einstellung. Ryan Goslings Lied "I'm Just Ken" entstand mit Mark Ronson und wurde für den Oscar nominiert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,44 Milliarden Dollar ein und war damit der erfolgreichste des Jahres 2023 sowie der erfolgreichste Film, bei dem eine Frau allein Regie führte. Er gewann einen Oscar für den besten Song.
Der zeitgleiche Start mit "Oppenheimer" wurde als "Barbenheimer" zum Kinoereignis. Die Diskussion um den Film verlief entlang erwartbarer Linien: den einen war er zu feministisch, den anderen zu vorsichtig, weil er von einem Spielzeugkonzern finanziert wurde. Dass Greta Gerwig keine Regie-Nominierung erhielt, während Ryan Gosling nominiert wurde, wurde breit als Ironie kommentiert, die zur Aussage des Films passt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Margot Robbie als Barbie
- Ryan Gosling als Ken
- America Ferrera als Gloria
- Ariana Greenblatt als Sasha
- Issa Rae als Barbie
- Kate McKinnon als Barbie
- Alexandra Shipp als Barbie
- Emma Mackey als Barbie
- Hari Nef als Barbie
- Sharon Rooney als Barbie
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Verfügbarkeit
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