Jean Renoir
Werdegang
Jean Renoir wurde am 15. September 1894 geboren und starb am 12. Februar 1979. Er war ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler, Produzent und Autor, der von der Stummfilmzeit bis Ende der 1960er Jahre mehr als vierzig Filme drehte. Als Autor verfasste er außerdem eine Biografie über seinen Vater, den Maler Pierre-Auguste Renoir, die 1962 erschien. In den 1930er Jahren war er mit der Volksfrontbewegung verbunden, und mehrere seiner Filme greifen deren linke, sozialkritische Themen sowie Fragen sozialer Ungleichheit auf. Er gilt in Verbindung damit als bedeutender Vertreter des poetischen Realismus.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Filme von Jean Renoir als Regisseur verzeichnet, Serien finden sich keine. Die Titel stammen aus den Jahren 1931 bis 1955, decken damit eine Spanne von 24 Jahren ab und reichen von seinem 37. bis zu seinem 61. Lebensjahr. Zu den Werken zählen unter anderem „Die große Illusion", „Die Spielregel", „Eine Landpartie", „Bestie Mensch", „Die Hündin", „Der Strom", „French Cancan", „Das Verbrechen des Herrn Lange" und „Boudu - aus den Wassern gerettet". Genretechnisch überwiegen Drama, Historie und Kriegsfilm, ergänzt durch Komödie, Liebesfilm, Thriller, Krimi und Musik – insgesamt acht verschiedene Genres, was auf eine thematisch breit gefächerte Schaffensphase hindeutet.
Einordnung
Die neun Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,9 und 7,9 von 10, im Schnitt liegt der Wert bei 7,3. Die Bewertungen fallen damit insgesamt recht einheitlich und überwiegend im oberen Mittelfeld aus, ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste erfasste Titel liegt 24 Jahre vor dem jüngsten, was den Katalogausschnitt auf einen Zeitraum von gut zwei Jahrzehnten aus seinem Gesamtwerk begrenzt.