Tarr Béla
Werdegang
Béla Tarr, geboren am 21. Juli 1955, war ein ungarischer Filmemacher. Viele seiner Werke sind von philosophischen Elementen und einer pessimistischen Weltsicht geprägt. Um Realismus zu erzielen, arbeitete er mit unkonventionellen Erzählmethoden wie langen Einstellungen und dem Einsatz von Laiendarstellern.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Filme von Béla Tarr als Regisseur verzeichnet, Serien sind darunter keine. Die Titel entstanden zwischen 1988 und 2011, also über einen Zeitraum von 23 Jahren. Zu ihnen zählen „Verdammnis" (1988), „Satanstanz" (1994), „Die Werckmeisterschen Harmonien" (2001), „Der Mann aus London" (2008) und „Das Turiner Pferd" (2011). Der erste Titel entstand 33 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 56 Jahre danach. Genremäßig überwiegt das Drama, ergänzt um Krimi- und Mystery-Elemente, was zu der im Werdegang beschriebenen düsteren, philosophisch geprägten Grundhaltung passt.
Einordnung
Die fünf Titel bewerten wir im Schnitt mit 7,6 von 10, mit Werten zwischen 7,0 und 8,1. Am besten bewertet ist „Verdammnis" mit 8,1 von 10, am unteren Ende liegt „Der Mann aus London" mit 7,0 von 10. Die Bewertungen liegen insgesamt eng beieinander und durchweg im oberen Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen 23 Jahre, in denen sich die Einschätzungen kaum verändert haben, was auf eine über die Zeit konstante Bewertung seiner Arbeiten in unserem Katalog hindeutet.