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Ulrich Seidl

Ulrich Seidl

Regisseur · geboren 1952-11-24

Werdegang

Ulrich Maria Seidl, geboren am 24. November 1952, ist Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Er selbst versteht sich nicht als Dokumentarfilmer, obwohl viele seiner Arbeiten Fiktion und Nichtfiktion miteinander verbinden. Seine Laufbahn begann mit Dokumentarfilmen, die Auszeichnungen erhielten, darunter „Good News" (1990), „Tierische Liebe" (1995) und „Models" (1998). Mit „Hundstage" (2001) legte er seinen ersten Spielfilm vor, der beim Filmfestival Venedig den Spezialpreis der Jury erhielt. „Import Export" (2007) war die erste Produktion seiner eigenen Firma und wurde ins Wettbewerbsprogramm von Cannes eingeladen. Insgesamt hat Seidl bis heute rund 20 fiktive und nichtfiktive Spielfilme inszeniert.

Filmografie bei uns

Bei uns sind fünf Spielfilme von Ulrich Seidl als Regisseur gelistet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 2001 bis 2013, also aus einer Schaffensperiode von zwölf Jahren, die etwa 49 bis 61 Jahre nach seiner Geburt liegt. Zu den Werken zählen „Hundstage", „Import/Export" sowie die drei Filme der „Paradies"-Trilogie: „Paradies: Liebe", „Paradies: Glaube" und „Paradies: Hoffnung". Die Filme lassen sich den Genres Drama und Komödie zuordnen, wobei das Drama deutlich überwiegt.

Einordnung

Die fünf Titel in unserem Bestand bewegen sich zwischen 6,2 und 6,9 von 10, im Durchschnitt bei 6,6 von 10. Die Bewertungen liegen damit relativ nah beieinander, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste gelistete Film, „Hundstage", liegt inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte zurück, der jüngste, aus der „Paradies"-Trilogie, gut ein Jahrzehnt. Innerhalb dieser zwölfjährigen Spanne zeigt sich bei uns ein in sich geschlossenes, überwiegend dramatisch geprägtes Werk.

Filmografie (Regie)

Import/Export
Import/Export
2007
Paradies: Liebe
Paradies: Liebe
2012
Hundstage
Hundstage
2001
Paradies: Glaube
Paradies: Glaube
2013
Paradies: Hoffnung
Paradies: Hoffnung
2013