Import/Export (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ulrich Seidl |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-10-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Leben, zwei Richtungen. Olga, Krankenschwester in der Ukraine, ist es leid, jeden Cent zählen zu müssen, und macht sich auf nach Westen. In Wien angekommen, schlägt sie sich als Putzfrau durch, später auch als Darstellerin für Pornoseiten im Internet. Paul dagegen lebt bereits in Wien, ist arbeitsloser Sicherheitswächter und verdingt sich mit immer trostloseren Gelegenheitsjobs, während ihm die Freunde ausgehen, bei denen er sich noch etwas leihen könnte. Irgendwann kehrt er die Richtung um und zieht in die Ukraine, wo er als Transporteur und Automatenmechaniker arbeitet. Auch dort fällt es ihm morgens schwer, einen Grund zum Aufstehen zu finden. Die beiden Wege verlaufen gegenläufig, ohne sich zu kreuzen, und zeichnen so ein doppeltes Bild von Armut, Erschöpfung und der Suche nach einem tragbaren Alltag.
Entstehungsgeschichte
"Import/Export" entstand 2007 unter der Regie von Ulrich Seidl. Der Film ist als Drama angelegt und ab 16 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Ekateryna Rak und Paul Hofmann als Olga und Paul zu sehen, an ihrer Seite stehen Michael Thomas und Susanne Lothar.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte – zwei Figuren, die sich in entgegengesetzte Richtungen bewegen, ohne dass ihre Wege sich treffen – macht deutlich, dass es hier nicht um eine klassische Handlungslinie geht, sondern um einen Vergleich zweier Lebenswirklichkeiten. Die Genrezuordnung als reines Drama, ohne komödiantische oder thrillerhafte Beimischung, unterstreicht den nüchternen, beobachtenden Charakter des Stoffes. Dass beide Hauptfiguren mit Arbeit, Geldnot und dem Verlust von Perspektive konfrontiert sind, verweist auf eine Erzählweise, die soziale Realität eher schildert als dramatisiert. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren deutet auf Inhalte hin, die für ein jüngeres Publikum nicht geeignet sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer vergleichsweise schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich seiner Bewertungsskala. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile 18 Jahre vergangen, was den Film innerhalb des sozialrealistischen Dramas zu einem Titel macht, der aus einer bestimmten europäischen Gegenwart heraus erzählt, die inzwischen selbst historisch geworden ist. Innerhalb des Genres steht er für eine unaufgeregte, auf Beobachtung setzende Erzählhaltung ohne aufgesetzte Auflösung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ekateryna Rak als Olga
- Paul Hofmann als Pauli
- Michael Thomas als Paulis Stiefvater
- Susanne Lothar als Paulis Mutter
- Natalija Baranova als Olgas Freundin (Ukraine)
- Natalja Epureanu als Olgas Freundin (Wien)
- Maria Hofstätter als Schwester Maria
- Georg Friedrich als Pfleger Andi
- Erich Finsches als Erich Schlager
- Johannes Nussbaum als Sohn Einfamilienhaus
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Verfügbarkeit
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