Paradies: Hoffnung (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ulrich Seidl |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-02-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 6.701 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Während ihre Mutter Teresa nach Kenia fliegt, um dort Entspannung und vielleicht auch Liebe zu finden, verbringt die Tochter Melanie ihre Ferien in einem Diät-Camp im Wechselgebirge. Zwischen Sportprogramm, Ernährungsberatung und Kissenschlachten mit Gleichaltrigen wechseln sich Langeweile und Frust über den eigenen Körper ab. Melanie raucht ihre erste Zigarette und verliebt sich zum ersten Mal – ausgerechnet in den Arzt, der das Camp leitet und rund 40 Jahre älter ist als sie. Er lässt ihre Schwärmerei zu, obwohl er weiß, dass daraus nichts werden darf. Melanie will ihn um jeden Preis für sich gewinnen und gerät zunehmend in einen Zwiespalt zwischen der Hoffnung auf Zuneigung und der Unüberwindbarkeit des Altersunterschieds.
Entstehungsgeschichte
„Paradies: Hoffnung“ entstand 2013 unter der Regie von Ulrich Seidl. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und versammelt Melanie Lenz, Joseph Lorenz, Verena Lehbauer und Michael Thomas vor der Kamera.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet der Film auf Genremischungen und konzentriert sich ganz auf die innere Verfassung seiner jugendlichen Hauptfigur. Die Geschichte spielt bewusst mit einer Konstellation, die Nähe und Grenze zugleich verhandelt: eine Minderjährige, die erwachsen sein will, und ein Erwachsener, der die Verantwortung dafür trägt, dass diese Grenze nicht fällt. Dass der Film diesen Konflikt aus der Perspektive des Mädchens erzählt, verlagert den Blick weg von einer moralischen Erzählerstimme hin zu den Empfindungen der Jugendlichen selbst – Schwärmerei, Verzweiflung, Frust über den eigenen Körper stehen im Zentrum, nicht eine eindeutige Bewertung der Erwachsenenfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass das Thema Zustimmung und Unbehagen gleichermaßen auslösen kann. Mehr als zehn Jahre nach seinem Erscheinen bleibt „Paradies: Hoffnung“ ein Werk, das sich innerhalb des Dramas bewusst schwierigem Terrain widmet, ohne auf einfache Auflösungen zu setzen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Melanie Lenz als Melanie
- Joseph Lorenz als Arzt
- Verena Lehbauer als Verena
- Michael Thomas als Sports Coach
- Vivian Bartsch als Nutritionist
- Johanna Schmid als Hanni
- Maria Hofstätter als Anna Maria
Weitere Filme von Ulrich Seidl
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.