James Nesbitt
Werdegang
James Nesbitt wurde am 15. Januar 1965 in Ballymena, County Antrim, geboren und wuchs im Dorf Broughshane auf, bevor er nach Coleraine zog. Ursprünglich wollte er wie sein Vater Lehrer werden und begann ein Französischstudium an der University of Ulster, brach dieses jedoch nach einem Jahr ab, um an der Central School of Speech and Drama in London Schauspiel zu studieren. Nach seinem Abschluss 1987 war er sieben Jahre lang auf der Theaterbühne aktiv, bevor er 1991 mit „Hear My Song“ sein Spielfilmdebüt gab. Bekannt wurde er durch die Fernsehserie „Cold Feet“ sowie durch Filmrollen wie in „Waking Ned“. Mit dem Fernsehfilm „Bloody Sunday“ über die Ereignisse von Derry 1972 vollzog er eine Abkehr von leichteren Rollen. Es folgten unter anderem die Serie „Murphy’s Law“ sowie die Doppelrolle in „Jekyll“. Später war er unter anderem in „Five Minutes of Heaven“, „Occupation“, „The Deep“, „The Way“ und in Peter Jacksons „Der Hobbit“-Verfilmungen zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel mit James Nesbitt als Schauspieler vertreten, fünf Filme und vier Serien, die sich über den Zeitraum von 2002 bis 2026 erstrecken – also 24 Jahre. Das reicht vom Fernsehfilm „Bloody Sunday“ bis zum für 2026 angekündigten „Suche mich nicht“. Dazwischen liegen unter anderem „Jekyll“, „Millions“, „Five Minutes of Heaven“, „Cherrybomb“, „Stan Lee’s Lucky Man“, „Wer einmal lügt“ und „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. Die Genrepalette ist breit und reicht von Drama, Historie und Krimi über Fantasy und Abenteuer bis zu Mystery, Thriller und Komödie, was auf ein vielseitiges Rollenspektrum zwischen Fernseh- und Kinoproduktionen hindeutet.
Einordnung
Die neun Titel bei uns liegen in der Bewertung zwischen 5,5 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Die höchsten Werte erreichen „Jekyll“ mit 7,5 und „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ mit 7,4, während „Cherrybomb“ mit 5,5 am unteren Ende liegt. Der älteste erfasste Titel, „Bloody Sunday“, erschien 37 Jahre nach Nesbitts Geburt, der jüngste, „Suche mich nicht“, liegt 61 Jahre danach. Damit deckt der Katalog einen langen Abschnitt seiner Laufbahn ab, mit insgesamt solide bis gut bewerteten Produktionen.