Javier Botet
Werdegang
Javier Botet wurde am 30. Juli 1977 geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend an verschiedenen Orten in Spanien, bevor er in Granada sein Studium der Bildenden Künste abschloss und 2002 nach Madrid zog. Bereits im Alter von fünf Jahren wurde bei ihm das Marfan-Syndrom diagnostiziert, das mit Hypermobilität bestimmter Gewebe, außergewöhnlich langen, dünnen Fingern und einer Körpergröße von zwei Metern einhergeht. Diese körperlichen Merkmale sowie sein Interesse an den darstellenden Künsten führten ihn zum Film. Sein erster Auftritt erfolgte in dem von Brian Yuzna inszenierten Horrorfilm „Beneath Still Waters" (2005), gefolgt von weiteren Rollen, unter anderem in „Rec" (2007) von Jaume Balagueró und Paco Plaza. Daneben wirkte er in mehreren spanischen Fernsehserien mit und übernahm 2010 eine der beiden Rollen des Monsters in einer Theaterinszenierung von „Frankenstein" in Madrid. Später spielte er die Titelfigur in dem von Guillermo del Toro produzierten Film „Mama" (2013).
Filmografie bei uns
In unserem Katalog sind sechs Titel mit Javier Botet als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 2017 bis 2023 und decken damit eine Spanne von sechs Jahren ab. Genrelich dominieren Horror und Fantasy, ergänzt durch Abenteuer, Drama, Liebesfilm, Science Fiction und Thriller – ein Spektrum, das seine Nähe zu Genre- und Schauerfilmen widerspiegelt. Zu den Titeln zählen „Die letzte Fahrt der Demeter", „The Boogeyman – Origins", „Hostile", „Devil's Gate – Pforte zur Hölle", „Mara" und „Don't Knock Twice".
Einordnung
Die Bewertungen der sechs Titel liegen zwischen 5,3 und 6,7 von 10, im Durchschnitt bei 5,9. Damit bewegen sich die Werke im mittleren Bereich unserer Skala, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste erfasste Titel erschien 40 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 46 Jahre danach – die hier verzeichnete Filmografie deckt somit einen vergleichsweise kompakten Abschnitt seiner Laufbahn ab.