Laura Smet
Werdegang
Laura Huguette Smet wurde am 15. November 1983 geboren. Sie ist die Tochter des Rockmusikers Johnny Hallyday und der Schauspielerin Nathalie Baye. Ursprünglich wollte sie, wie ihr Patenonkel Dominique Besnehard, Theateragentin werden, verließ 1999 jedoch die Schule und begann ein Theaterstudium bei Raymond Acquaviva. 2002 startete ihre Schauspielkarriere, als Xavier Giannoli sie auf Empfehlung von Olivier Assayas für die Rolle der jungen Krebspatientin Charlotte in „Les corps impatients" besetzte, wofür sie eine César-Nominierung als Beste Nachwuchsschauspielerin erhielt. 2003 spielte sie die Hauptrolle in Claude Chabrols Verfilmung „Die Brautjungfer" nach Ruth Rendell. 2004 gewann Smet den Prix Romy Schneider. 2006 wirkte sie in „Le Passager de l'été" von Florence Moncorgé-Gabin mit, 2007 verkörperte sie Caroline in „L'Heure zéro", Pascal Thomas' Verfilmung eines Agatha-Christie-Romans.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Laura Smet vertreten, beide aus dem Jahr 2017: „Carbone" und „Les Gardiennes". Beide sind Kinofilme, keine Serien. Die Genres reichen von Thriller und Krimi über Drama bis Kriegsfilm, was auf eine Vorliebe für ernste, dramatisch geprägte Stoffe hindeutet.
Einordnung
Zwischen ihrem Geburtsjahr und den beiden gelisteten Titeln liegen jeweils 34 Jahre, beide erschienen im selben Jahr, sodass sich hier kein zeitlicher Verlauf abzeichnet, sondern eine punktuelle Momentaufnahme aus ihrer Karriere. Unsere Bewertungen liegen bei 6,7 für „Carbone" und 6,1 für „Les Gardiennes", im Schnitt bei 6,4 von 10 – ein solides, mittleres Niveau ohne größere Ausschläge nach oben oder unten.