Peter Lorre
Werdegang
Peter Lorre wurde am 26. Juni 1904 als László Loewenstein in Rosenberg geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte und heute in der Slowakei liegt. Bekanntheit erlangte er 1931 durch die Darstellung eines Kindermörders in Fritz Langs Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder". Nach seiner Emigration arbeitete er in Hollywood als Charakterdarsteller, häufig in Rollen zwielichtiger Figuren, unter anderem in „Die Spur des Falken", „Casablanca" und „Arsen und Spitzenhäubchen". Er starb am 23. März 1964 in Los Angeles.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Titel mit Peter Lorre als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken einen Zeitraum von 33 Jahren ab, von „M – Eine Stadt sucht einen Mörder" aus dem Jahr 1931, das nur 27 Jahre nach seiner Geburt entstand, bis „Ruhe Sanft GmbH" aus seinem Todesjahr 1964, 60 Jahre nach seiner Geburt. Die Genres reichen von Drama, Thriller und Krimi über Mystery, Abenteuer, Science Fiction und Fantasy bis zu Horror, Liebesfilm und Komödie – eine Bandbreite, die auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten als Darsteller schließen lässt, ohne dass sich ein einzelnes Genre klar herausstellt.
Einordnung
Die elf bei uns geführten Titel erreichen Bewertungen zwischen 5,7 und 8,1 bei einem Durchschnitt von 6,7. Der höchste Wert entfällt auf „M – Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931, den ältesten Titel der Sammlung, gefolgt von „Die Spur des Falken" mit 7,7. Die übrigen Titel bewegen sich überwiegend im Bereich zwischen 6,1 und 7,1, mit „Ruhe Sanft GmbH" von 1964 als schwächstbewertetem Werk aus seinem letzten Filmjahr. Insgesamt zeigt sich eine über mehr als drei Jahrzehnte konstante, mittlere bis gute Bewertung der vorhandenen Filme.
Filmografie