Richard Jordan
Werdegang
Richard Jordan, geboren am 19. Juli 1937, hieß bürgerlich Robert Anson Jordan Jr. und wählte seinen Künstlernamen, weil es bereits einen anderen Schauspieler namens Robert Jordan gab. Er war langjähriges Mitglied des New York Shakespeare Festivals und trat dort in zahlreichen Off-Broadway- und Broadway-Produktionen auf. 1970 gab er sein Filmdebüt, das 1971 in „Lawman" zu sehen war. In den folgenden Jahren übernahm er häufig Rollen von Bösewichten oder moralisch zwiespältigen Figuren, etwa im Western „Mit Dynamit und frommen Sprüchen", im Science-Fiction-Abenteuer „Flucht ins 23. Jahrhundert" und in dem von Woody Allen inszenierten Drama „Innenleben". 1979 spielte er in „Old Boyfriends" den Vater seiner eigenen Tochter, 1981 verkörperte er in dem Fernsehfilm „Der Führerbunker" den Reichsminister Albert Speer.
Filmografie bei uns
Bei uns sind sieben Titel mit Richard Jordan als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1973 bis 1987, ein Zeitraum von 14 Jahren. Der erste Titel entstand 36 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 50 Jahre danach. Die Bandbreite der Genres ist groß: Krimi, Drama, Thriller, Mystery, Abenteuer, Western, Action, Science Fiction und Komödie sind vertreten, darunter „Die Freunde von Eddie Coyle", „Innenleben", „Das mörderische Paradies", „Mit Dynamit und frommen Sprüchen", „Flucht ins 23. Jahrhundert", „Das Geheimnis meines Erfolges" und „Hebt die Titanic".
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,4 und 7,2 von 10, im Schnitt bei 6,5. Damit bewegen sich alle Filme in einem mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Die Spannweite von 14 Jahren zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel zeigt eine kontinuierliche Präsenz in unserem Katalog über mehr als ein Jahrzehnt.