Rolf Hoppe
Werdegang
Rolf Hoppe wurde am 6. Dezember 1930 in der Kleinstadt Ellrich bei Nordhausen am Südrand des Harzes geboren, als einziger Sohn des Bäckermeisters Hermann Hoppe. Er half seinem Vater am Ende des Zweiten Weltkriegs in der Backstube und sollte die seit 1829 bestehende Familienbäckerei fortführen. Nach der Volksschule absolvierte er eine Bäckerlehre und arbeitete von 1945 bis 1948 zusätzlich als Kutscher. 1945 wurde er von der US-Armee zu Aufräumarbeiten im KZ Mittelbau-Dora beordert.
1946/47 war Hoppe als Schauspieler und Regisseur am Laientheater Ellrich tätig, seine erste Bühnenrolle war die Titelrolle in „Professor Mamlock". Von 1949 bis 1951 studierte er Schauspiel am Staatlichen Landeskonservatorium in Erfurt, war wegen akuter Stimmprobleme zwischenzeitlich als Tierpfleger beim Zirkus Aeros tätig und in der Spielzeit 1950/51 an den Städtischen Bühnen Erfurt engagiert. Nach einer Stimmschulung bei Richard Wittsack in Halle folgte in der Spielzeit 1952/53 ein Engagement am Theater der jungen Garde in Halle.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Filme mit Rolf Hoppe als Schauspieler verzeichnet, die einen Zeitraum von 1973 bis 1998 abdecken, also 25 Jahre. Die Genres reichen von Fantasy und Familie über Liebesfilm, Drama, Krimi, Mystery bis Thriller, was auf eine thematisch breit gestreute Rolle in seiner Filmarbeit hindeutet. Alle drei Titel sind Kinofilme, keine Serienformate.
Einordnung
Die drei Titel bei uns sind mit 7,5, 7,3 und 6,0 bewertet, im Schnitt 6,9 von 10 – ein insgesamt solides bis gutes Bild. Der älteste Titel, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", liegt 43 Jahre nach Hoppes Geburtsjahr, der jüngste, „Palmetto - Dumme sterben nicht aus", 68 Jahre danach. Zwischen dem frühesten und dem spätesten Titel im Katalog liegen somit 25 Jahre schauspielerischer Präsenz in unterschiedlichen Genres.