Friends (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Marta Kauffman, David Crane |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Erscheinungsdatum | 1994-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 8,4 (9.414 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sechs Menschen Anfang zwanzig leben in Manhattan, arbeiten in Berufen, die ihre Wohnungen nicht erklären, und verbringen ihre Zeit in einem Café namens Central Perk. Rachel läuft in der ersten Folge im Brautkleid davon und zieht bei ihrer früheren Schulfreundin Monica ein.
Die Serie erzählt über zehn Staffeln keine übergreifende Handlung, sondern das, was zwischen dem Studium und dem Erwachsensein liegt: Jobs, die niemand behalten will, Beziehungen, die scheitern, und eine Gruppe, die für ihre Mitglieder die Familie ersetzt.
Entstehungsgeschichte
Marta Kauffman und David Crane entwickelten die Serie Ende 1993 unter dem Arbeitstitel "Insomnia Cafe". Im Dezember 1993 legten sie NBC eine siebenseitige Beschreibung vor — Sex, Liebe, Beziehungen, Berufe, jene Zeit im Leben, in der alles möglich ist. NBC wollte den Titel zunächst in "Six of One" ändern, um Verwechslungen mit einer ABC-Serie zu vermeiden.
Bei der Besetzung wurde David Schwimmer als Ross zuerst festgelegt. Courteney Cox hatte für Rachel vorgesprochen und überzeugte Kauffman so weit, dass sie stattdessen Monica bekam. Matt LeBlanc, Jennifer Aniston, Matthew Perry und Lisa Kudrow vervollständigten das Ensemble.
Hinter den Kulissen
Aufgezeichnet wurde vor Publikum in der Studiohalle 24 von Warner Bros. Für eine Folge von zweiundzwanzig Minuten brauchte die Produktion rund sechs Stunden Aufnahmezeit.
Die Besetzung ging einen ungewöhnlichen Weg: Sie verhandelte ab der dritten Staffel ausschließlich gemeinsam, trat bei Preisverleihungen in identischen Kategorien an und ließ sich als gleichrangig führen. Die Gage stieg von 22.500 Dollar pro Folge in der ersten Staffel auf eine Million Dollar pro Folge in den Staffeln neun und zehn; Aniston, Cox und Kudrow waren damit die bestbezahlten Fernsehdarstellerinnen ihrer Zeit. Das Verfahren des kollektiven Verhandelns gilt als wegweisend und wurde später mehrfach kopiert.
Einordnung & Wirkung
Die letzte Folge am 6. Mai 2004 erreichte 52,5 Millionen Zuschauer und ist damit das fünftmeistgesehene Serienfinale überhaupt. Die frühen Besprechungen waren gemischt, die Serie gilt heute als eine der prägenden des amerikanischen Fernsehens.
Kritisch betrachtet wird seit Jahren ihre Besetzung: Eine Serie, die in Manhattan spielt und über zehn Jahre praktisch ausschließlich weiße Figuren zeigt. Marta Kauffman hat das öffentlich eingeräumt und vier Millionen Dollar für einen Fonds an der Universität von Kalifornien in Los Angeles gestiftet, der Autorinnen und Autoren aus unterrepräsentierten Gruppen fördert. Im Streaming erlebte die Serie ab den 2010ern ein zweites Leben und erreichte ein Publikum, das bei der Erstausstrahlung noch nicht geboren war.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Aniston als Rachel Green
- Courteney Cox als Monica Geller
- Lisa Kudrow als Phoebe Buffay
- Matt LeBlanc als Joey Tribbiani
- Matthew Perry als Chandler Bing
- David Schwimmer als Ross Geller
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.