Ali Baba (1954)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacques Becker |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1954-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ali Baba dient dem reichen Kaufmann Cassim und kauft für ihn auf dem Sklavenmarkt die Tänzerin Morgiane. Er selbst findet sie zu schön für seinen Herrn, betäubt sie mit einem Trank und macht sich anschließend auf, ihr eine Freude zu bereiten: Er sucht einen prächtigen grünen Papagei, den Morgiane in einer Karawane bewundert hatte. Während er über den Preis des Vogels verhandelt, wird die Karawane von vierzig Räubern überfallen. In einem Korb versteckt, gerät Ali Baba so in das Versteck der Bande, eine Höhle voller Schätze. Dort belauscht er die magischen Worte, mit denen sich der Zugang öffnen lässt. Da er ohnehin überlegt hatte, wie er Morgiane von Cassim freikaufen könnte, sieht er in dem Zufallsfund eine Gelegenheit.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1954 und wurde von Jacques Becker inszeniert. Es handelt sich um eine Abenteuerkomödie mit Fernandel in der Titelrolle, an seiner Seite Samia Gamal, Dieter Borsche und Henri Vilbert. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer und Komödie prägt die Geschichte von Anfang an: Ein Diener stolpert eher zufällig als planvoll in ein Räubernest, und sein Motiv ist nicht Gier, sondern die Zuneigung zu einer Frau, die ihm eigentlich nicht zusteht. Die Erzählung folgt damit weniger dem klassischen Schema eines Schatzsuchers als dem eines kleinen Mannes, der durch Beobachtung und Geistesgegenwart – das Belauschen der Zauberworte – in eine Lage gerät, die größer ist als er selbst. Die Besetzung mit Fernandel in der Hauptrolle deutet auf eine komödiantische Grundhaltung hin, die auch in einem exotisch aufgeladenen Abenteuerstoff Raum für Situationskomik findet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber kein herausragend bewertetes Werk seines Genres einordnen. Seit der Entstehung 1954 sind über siebzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Nachkriegszeit des europäischen Abenteuerkinos verortet. Innerhalb der Abenteuerkomödien jener Zeit steht er als Beispiel für die Verbindung von orientalisch grundierten Stoffen mit komödiantischer Erzählweise, ohne dass die vorliegenden Bewertungszahlen eine besondere Sonderstellung nahelegen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Fernandel als Ali Baba
- Samia Gamal als Morgiane
- Dieter Borsche als Abdel
- Henri Vilbert als Cassim
- Édouard Delmont als Harun
- Edmond Ardisson als Mendiant
- José Casa als Mendiant
- Manuel Gary als Mendiant
- Julien Maffre als Mendiant
- Léopoldo Francès
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Verfügbarkeit
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