Jacques Becker
Werdegang
Jacques Becker wurde am 15. September 1906 geboren und starb am 21. Februar 1960 im Alter von 53 Jahren. Er arbeitete in den 1930er Jahren als Assistent von Jean Renoir und war an dessen Werken „Eine Landpartie" (1936) und „Die große Illusion" (1937) beteiligt. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs geriet Becker für ein Jahr in deutsche Kriegsgefangenschaft. Während der deutschen Besetzung Frankreichs begann er als eigenständiger Regisseur zu arbeiten und schloss sich dem Comité de libération du cinéma français an. In seiner weiteren Laufbahn drehte er unter anderem die Gangsterfilm-Produktion „Wenn es Nacht wird in Paris" (1954) und das Gefängnisdrama „Das Loch" (1959/1960). Er wurde auf dem Friedhof Montparnasse in Paris beigesetzt.
Filmografie bei uns
Bei uns sind vier Filme von Jacques Becker als Regisseur gelistet, keine Serien. Die Titel erschienen zwischen 1952 und 1960, also innerhalb von acht Jahren. Der älteste vorhandene Titel liegt 46 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 54 Jahre danach. Die Genres reichen von Drama über Thriller, Krimi, Liebesfilm und Abenteuer bis zur Komödie, was auf ein breites Spektrum innerhalb seines schmalen, aber vielseitigen Werks im Katalog hinweist.
Einordnung
Die vier Titel erhalten bei uns Bewertungen von 6,2 bis 8,2, im Schnitt 7,2 von 10. Damit liegt keiner der Filme im unteren Bereich, die Spannbreite fällt jedoch merklich aus, mit „Das Loch" als bestbewertetem und „Ali Baba" als am niedrigsten bewertetem Titel der Liste. Die acht Jahre zwischen erstem und letztem gelisteten Film markieren zugleich die letzte Schaffensphase, da Becker im Erscheinungsjahr des letzten Titels starb.