Das Loch (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacques Becker |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-03-18 |
| Einspielergebnis | 33.187 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (599 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Pariser Gefängnis La Santé planen vier Insassen den Ausbruch. Da ist der charmante Volsselin, den alle Monseigneur nennen und der immer ein Lächeln auf den Lippen hat, dazu seine Mithäftlinge Roland Darbant, Geo Cassid und Manu Borelli. Ihre Vorbereitungen geraten ins Stocken, als plötzlich ein neuer Mann in die Zelle verlegt wird. Der junge Claude Gaspard ahnt zunächst nichts von den Plänen. Erst nach und nach ziehen ihn die Zellengenossen ins Vertrauen und weihen den Neuling in das Vorhaben ein. Doch wie so oft läuft nicht alles nach Plan.
Entstehungsgeschichte
Jacques Becker inszenierte den Film, der 1960 herauskam. Vor der Kamera stehen Michel Constantin, Jean Keraudy, Philippe Leroy und Raymond Meunier.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Thriller und Krimi, und woraus er gebaut ist, lässt sich präzise benennen: Gefängnis, Flucht, Kanalschacht, Gefängnisdirektor — und Schwarzweiß. Die Konstruktion ist bemerkenswert eng gefasst. Es gibt einen Raum, eine Absicht und eine Störung dieser Absicht, und die Störung besteht nicht aus einem Gegenspieler, sondern aus einem fünften Mann, dessen Verlässlichkeit sich nicht prüfen lässt. Genau daraus bezieht die Erzählung ihre Spannung: Nicht die Frage, ob der Tunnel gelingt, trägt sie, sondern die Frage, wem in einer Zelle zu trauen ist. Die schwarzweiße Bildgestaltung passt zu dieser Reduktion, weil sie Mauerwerk, Werkzeug und Gesichter auf dasselbe Material zurückführt.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,2 von 10 fällt die Bewertung deutlich hoch aus und liegt klar über allem, was in diesem Feld sonst zusammenkommt — allerdings auf einer Basis von erst wenigen hundert Stimmen, also aus einem eher kleinen, offenbar sehr zugewandten Publikum. Sechsundsechzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die karge Spielart des Gefängnisdramas: kein Ausbruch als Spektakel, sondern als Arbeit, bei der jede Handbewegung zählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michel Constantin als Geo Cassine
- Jean Keraudy als Roland Darban
- Philippe Leroy als Manu Borelli
- Raymond Meunier als Vossellin / Monseigneur
- Marc Michel als Claude Gaspard
- Jean-Paul Coquelin als Le lieutenant Grinval
- André Bervil als Le directeur de la prison
- Eddy Rasimi als Bouboule
- Philippe Dumat als Un gardien
- Albert Augier als Un gardien
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Verfügbarkeit
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