Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Wise |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-03-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.376.563 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (843 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine verirrte Weltraumsonde stürzt nahe einem entlegenen Dorf in New Mexico ab. Als die Rettungsmannschaft eintrifft, findet sie die Bewohner tot vor, gestorben auf grausame Weise; überlebt haben nur ein Säugling und ein alter Mann. Beide werden in ein hochmodernes unterirdisches Labor gebracht, das sich über fünf Stockwerke in die Tiefe schichtet. Dort versuchen Wissenschaftler herauszufinden, woraus der tödliche Organismus besteht, den die Sonde mitgebracht hat. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, denn wenn sie zu langsam sind, richtet er weltweit Unheil an. Die beiden Überlebenden sind dabei die einzige Spur, die überhaupt zu einer Erklärung führen könnte.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie zeichnete Robert Wise verantwortlich; unter dem Originaltitel „The Andromeda Strain“ kam der Film 1971 heraus. Der Film verbindet Science Fiction, Thriller und Drama; zur Besetzung gehören Arthur Hill, David Wayne, James Olson und Kate Reid. Ab 12 Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Reihenfolge der Genres beschreibt den Schwerpunkt: Science Fiction liefert den Anlass, doch getragen wird die Handlung von Thriller- und Dramenmitteln. Statt eines Ungeheuers gibt es einen Organismus, den niemand sehen kann, und statt Kampf gibt es Verfahren, Messung und Protokoll. Der Schauplatz ist ein Labor, das in fünf Ebenen nach unten führt und damit selbst eine Dramaturgie vorgibt, weil jede Tiefe eine weitere Stufe der Abriegelung bedeutet. Dass ausgerechnet ein Säugling und ein alter Mann überleben, macht aus dem Rätsel eine konkrete Frage, deren Antwort in zwei Körpern liegt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen liegt deutlich über dem Mittel und gehört zu den höheren Werten, die ältere Titel in dieser Größenordnung erreichen. 55 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Spielart der Science Fiction, die ihre Spannung aus wissenschaftlicher Nüchternheit gewinnt und dem Publikum die Arbeit des Verstehens zumutet, statt sie abzukürzen. Dass der Abstand so groß ist, macht den Vergleich mit heutigen Erzählformen zugleich reizvoll und schwierig.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arthur Hill als Dr. Jeremy Stone
- David Wayne als Dr. Charles Dutton
- James Olson als Dr. Mark Hall
- Kate Reid als Dr. Ruth Leavitt
- Paula Kelly als Karen Anson
- George Mitchell als Jackson
- Ramon Bieri als Major Manchek
- Peter Hobbs als General Sparks
- Kermit Murdock als Dr. Robertson
- Richard O'Brien als Grimes
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Verfügbarkeit
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