Robert Wise
Werdegang
Robert Earl Wise wurde am 10. September 1914 geboren und war als US-amerikanischer Filmemacher tätig. Für die Musikfilme „West Side Story" (1961) und „Meine Lieder, meine Träume" (1965) erhielt er jeweils den Oscar für die beste Regie und den besten Film. Für „Citizen Kane" (1941) war er zudem für den besten Schnitt nominiert, und mit „Kanonenboot am Yangtse-Kiang" (1966), den er inszenierte und produzierte, gab es eine weitere Nominierung als bester Film. Von 1971 bis 1975 war er Präsident der Directors Guild of America, von 1985 bis 1988 Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. 1998 wurde ihm der AFI Life Achievement Award verliehen. Seine Arbeit erstreckte sich über sehr unterschiedliche Genres wie Horror, Western, Kriegsfilm, Film Noir, Science-Fiction, Musical und Drama.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 16 Titel von Robert Wise als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie decken eine Zeitspanne von 1944 bis 1979 ab, also 35 Jahre, beginnend 30 Jahre nach seiner Geburt und endend 65 Jahre danach. Die Genrepalette ist breit: Drama, Familie, Musik, Liebesfilm, Science-Fiction, Thriller, Horror, Kriegsfilm, Krimi, Action, Historie, Fantasy, Abenteuer und Mystery finden sich darunter, insgesamt vierzehn verschiedene Kategorien. Darunter befinden sich unter anderem „Der Leichendieb", „Der Tag, an dem die Erde stillstand", „Die Hölle ist in mir", „Meine Lieder, meine Träume", „Kanonenboot am Yangtse-Kiang", „Die Hindenburg" und „Star Trek – Der Film".
Einordnung
Die 16 Titel liegen bewertungsmäßig zwischen 5,7 und 7,7 von 10, im Durchschnitt bei 6,9 von 10. Damit bewegen sich alle Werke in einem mittleren bis guten Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste erfasste Titel liegt 35 Jahre vor dem jüngsten, was die lange aktive Schaffensphase im Katalog widerspiegelt, die sich über mehrere Jahrzehnte und zahlreiche Genres erstreckt.
Filmografie (Regie)