Die Hölle ist in mir (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Wise |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-07-04 |
| Budget | 1.920.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.360.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rocco Barbella ist ein junger Mann, der sich mit den Fäusten durchs Leben schlägt, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Seine Streitlust und sein aufbrausendes Wesen bringen ihn ins Gefängnis, und auch der Versuch, bei der Army einen geordneten Weg einzuschlagen, scheitert an seiner Unfähigkeit, sich unterzuordnen. Erst als er in den Boxring steigt, findet seine Wut ein Ziel, das etwas aus ihm macht. Wie weit ihn dieser Weg trägt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von Robert Wise und erzählt die Geschichte als Drama. In den Hauptrollen sind Paul Newman, Pier Angeli, Everett Sloane und Eileen Heckart zu sehen. Weitere Produktionsangaben liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Erzählung folgt einem klaren Muster: ein junger Mann aus schwierigen Verhältnissen, dessen Aggressivität ihn zunächst ins Verderben treibt, bis eine Institution mit festen Regeln – hier der Sport – ihr einen Rahmen gibt. Dass weder das Gefängnis noch die Army ihn bändigen können, deutet an, dass es dem Film weniger um Disziplin von außen geht als um die Frage, wo ein solcher Charakter seinen Platz findet. Der Boxring wird so zum einzigen Ort, an dem seine Impulsivität nicht bestraft, sondern belohnt wird. Das Genre Drama passt zu diesem Aufbau, der auf die innere Entwicklung einer Figur setzt statt auf äußere Wendungen. Die Besetzung mit Paul Newman in der Hauptrolle und einem kleinen, aber pointierten Ensemble um ihn herum spricht für eine Geschichte, die auf einer zentralen Figur ruht, während die übrigen Charaktere ihr Umfeld und ihre Gegenspieler abstecken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 189 Wertungen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überbordend diskutierten Bereich. Seit seiner Entstehung 1956 sind fast siebzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des amerikanischen Nachkriegsdramas einordnet, in der Aufstiegsgeschichten von Außenseitern ein wiederkehrendes Motiv waren. Innerhalb dieses Genres steht er als Beispiel für eine Erzählung, die persönliche Wandlung über äußere Ereignisse stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Newman als Rocky Graziano
- Pier Angeli als Norma Graziano
- Everett Sloane als Irving Cohen
- Eileen Heckart als Ma Barbella
- Sal Mineo als Romolo
- Harold J. Stone als Nick Barbella
- Joseph Buloff als Benny
- Arch Johnson als Heldon
- Sammy White als Whitey Bimstein
- Robert P. Lieb als D. A. Hogan
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