Bis das Blut gefriert (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Wise |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-03-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.050.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.020.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (735 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Um den englischen Landsitz Hill House ranken sich düstere Legenden. Dr. John Markway, Professor für Anthropologie und Parapsychologie, will diesen schaurigen Geschichten auf den Grund gehen. Er versammelt eine Gruppe von Menschen, die für übersinnliche Dinge empfänglich sind, und verbringt mit ihnen einige Nächte in dem berüchtigten Spukhaus, um herauszufinden, ob dort tatsächlich übernatürliche Mächte am Werk sind.
Besonders Eleanor, vom Leben stark gebeutelt, ist von dem düsteren Gemäuer fasziniert. Auch beim Medium Thea und bei Luke, dem Sohn des verstorbenen Besitzers, hinterlässt der monströse Palast schon in der ersten Nacht einen bleibenden Eindruck.
Entstehungsgeschichte
Robert Wise führte bei dem 1963 erschienenen Film Regie. Julie Harris, Claire Bloom, Richard Johnson und Russ Tamblyn bilden die genannte Besetzung. Die Freigabe setzt ein Mindestalter von 16 Jahren voraus.
Hinter den Kulissen
Als einzige Genrezuordnung steht Horror — eine Seltenheit in einem Feld, in dem sich Bezeichnungen sonst häufen. Diese Eindeutigkeit passt zur Anlage: kein Nebenstrang, keine zweite Tonlage, kein Ausweg in Komik oder Romanze. Der Aufbau ist streng, ein Haus, eine kleine Gruppe, mehrere Nächte.
Bemerkenswert ist die Rolle der Wissenschaft in dieser Konstruktion. Die Untersuchung liefert den Vorwand, überhaupt zu bleiben, und zugleich den Maßstab, an dem jedes Ereignis gemessen wird. Die Frage, ob im Haus etwas wirkt oder ob es die Empfänglichkeit der Anwesenden ist, bleibt damit von Anfang an Bestandteil der Erzählung und nicht erst ihre Auflösung. Dass eine Figur ausdrücklich als angeschlagen eingeführt wird, macht diese Doppeldeutigkeit tragfähig. Auch die kleine Zahl der Beteiligten gehört zur Konstruktion: Wo wenige Menschen über viele Nächte aufeinander angewiesen sind, wird jede Beobachtung sofort zum Gegenstand der Gruppe.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 gehört zu den höheren Werten, auch wenn die Bewertungsbasis überschaubar geblieben ist. 63 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für einen Schrecken, der aus Andeutung entsteht — eine Spielart des Genres, die ohne sichtbare Effekte auskommt und deshalb kaum altert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julie Harris als Eleanor Lance
- Claire Bloom als Theodora
- Richard Johnson als Dr. John Markway
- Russ Tamblyn als Luke Sanderson
- Fay Compton als Mrs. Sanderson
- Rosalie Crutchley als Mrs. Dudley
- Lois Maxwell als Grace Markway
- Valentine Dyall als Mr. Dudley
- Diane Clare als Carrie Fredericks
- Ronald Adam als Eldridge Harper
Weitere Filme von Robert Wise
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.