Angst über der Stadt (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henri Verneuil |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action, Krimi |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-04-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (289 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kommissar Jean Letellier hat eine schmerzhafte Niederlage hinter sich: Ein missglückter Überfall des Gangsters Marcucci hat seine Karriere ruiniert und ihn in ein unbedeutendes Kommissariat abgeschoben. Trotzdem lässt er seinen Feind nicht aus den Augen. Als Marcucci nach Paris zurückkehrt, gerät die Stadt zugleich durch einen anderen Fall in Aufruhr: Ein Mörder, der sich Minos nennt – eine Anspielung auf Dantes „Göttliche Komödie“ –, gibt sich als Rächer aus und tötet gezielt alleinstehende Frauen mit einem freien Sexualleben. Er sucht die Öffentlichkeit und stilisiert sich zum Richter über das, was er für moralischen Verfall hält. Letellier steht damit vor einer Entscheidung: seiner persönlichen Vergeltung an Marcucci nachgehen oder sich seiner eigentlichen Aufgabe zuwenden und den Serienmörder stoppen.
Entstehungsgeschichte
„Angst über der Stadt“ entstand 1975 unter der Regie von Henri Verneuil. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo, Charles Denner, Adalberto Maria Merli und Rosy Varte zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Action und Krimi zeigt sich bereits in der Doppelstruktur der Handlung: eine persönliche Rachegeschichte trifft auf die Jagd nach einem Serienmörder mit selbstinszeniertem Sendungsbewusstsein. Dass der Täter seine Opfer nach moralischen Kriterien auswählt und sich öffentlich rechtfertigt, verschiebt den Fokus von reiner Verfolgungsspannung hin zu einer Auseinandersetzung mit Selbstjustiz und deren Rhetorik. Die Zerrissenheit der Hauptfigur zwischen privater Vergeltung und beruflicher Pflicht gibt der Ermittlerfigur eine innere Konfliktlinie, die über die reine Actionmechanik hinausgeht und dem Krimi-Kern zusätzliches Gewicht verleiht.
Einordnung & Wirkung
Fünfzig Jahre nach seiner Entstehung wird der Film mit 7,2 von 10 Punkten bewertet, wobei die Zahl der Stimmen im niedrigen dreistelligen Bereich bleibt und die Bewertung damit eher als Momentaufnahme eines kleinen, aber recht zustimmenden Publikums zu lesen ist. Innerhalb des französischen Kriminalfilms der 1970er Jahre reiht sich der Titel in eine Reihe von Werken ein, die persönliche Motive der Ermittler mit gesellschaftlich aufgeladenen Verbrechen verknüpfen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Commissioner Jean Letellier
- Charles Denner als Inspector Moissac
- Adalberto Maria Merli als Pierre Valdeck / Minos
- Rosy Varte als Germaine Doizon
- Jean Martin als Divisional commissioner Sabin
- Lea Massari als Norah Elmer
- Jean-François Balmer als Julien Dallas, student
- Catherine Morin als Hélène Grammont
- Roland Dubillard als Psychologist
- Henry Djanik als Police inspector
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Verfügbarkeit
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