Der Clan der Sizilianer (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henri Verneuil |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (384 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der sizilianische Mafia-Clan der Familie Malanese hat seinen Einfluss bis nach Frankreich ausgedehnt und dort mit kriminellen Geschäften ein einträgliches Unternehmen aufgebaut. Doch Clanchef Vittorio Malanese sehnt sich nach Sizilien zurück. Ein großer Juwelenraub erscheint ihm als ideale Gelegenheit, genug Geld für den Rückzug ins Privatleben beiseitezuschaffen.
Dafür braucht er allerdings einen Mann, der hinter Gittern sitzt: Roger Sartet, zum Tode verurteilt, verfügt über die Informationen, auf denen der Coup beruht. Also muss Sartet zuerst befreit werden. Während Malanese, sein Gangsterfreund Tony Nicosia und Sartet die Vorbereitungen treffen, setzt der Polizist Le Goff alles daran, den Ausbrecher wieder ins Gefängnis zu bringen. Dabei stößt er auf die Spur der Räuber, und die Schlinge um das Vorhaben beginnt sich zuzuziehen.
Entstehungsgeschichte
Henri Verneuil drehte den Film, der 1969 erschien. Jean Gabin, Alain Delon, Lino Ventura und Irina Demick stehen vor der Kamera. Die Handlung verteilt das Gewicht auf mehrere Männer auf beiden Seiten des Gesetzes: den alternden Clanchef, den ausgebrochenen Gauner und den hartnäckigen Ermittler. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren. Der Stoff geht auf einen Roman zurück.
Hinter den Kulissen
Krimi und Drama bilden das Fundament. Der Krimi liefert den Raub und die Verfolgung, das Drama den Blick auf einen Familienverband, in dem Loyalität und Rache eng beieinanderliegen. New York und Rom erweitern den Horizont über Frankreich hinaus, und eine falsche Identität spielt ebenfalls eine Rolle.
Reizvoll ist die doppelte Spannungskurve: Auf der einen Seite die Planung eines großen Coups, auf der anderen ein Polizist, der Schritt für Schritt aufholt. Das Heimweh des Clanchefs gibt der Geschichte zudem eine persönliche, beinahe melancholische Note, die über das reine Genreschema hinausweist.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,6 von 10 zeigt deutliche Wertschätzung. Die Zahl der Stimmen liegt im Bereich einiger hundert, was die Aussagekraft begrenzt, das positive Bild aber nicht schmälert.
Seit dem Erscheinen sind 57 Jahre vergangen. Im Kriminalfilm steht der Titel für die Gangstererzählung, die Raubplanung, Familienbande und Ermittlungsarbeit parallel entfaltet und so mehrere Perspektiven gegeneinander ausspielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Gabin als Vittorio Manalese
- Alain Delon als Roger Startet
- Lino Ventura als Commissaire Le Goff
- Irina Demick als Jeanne Manalese, épouse d'Aldo
- Amedeo Nazzari als Tony Nicosia
- Yves Lefebvre als Aldo Manalese, fils aîné de Vittorio
- Philippe Baronnet als Luigi, gendre de Vittorio, mari de Teresa
- Marc Porel als Sergio Manalese, fils cadet de Vittorio
- Karen Blanguernon als Teresa, fille de Vittorio
- Elisa Cegani als Maria Manalese, l'épouse de Vittorio
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