Baron Blood (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Bava |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-02-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Peter Kleist reist aus Amerika nach Österreich, um der Spur seines Vorfahren aus dem 16. Jahrhundert zu folgen: Baron Otto von Kleist, der noch heute unter den Bewohnern der Gegend als "Blutbaron" gefürchtet wird, ein Mann, dessen Grausamkeit und Freude an der Folter Legende geworden sind. Bei seinem Onkel, dem Arzt Karl Hummel, und der Architekturspezialistin Eva lernt Peter Menschen kennen, denen er sich anvertraut und ein Geheimnis offenbart, das er aus Amerika mitgebracht hat: ein altes Pergament mit einem Beschwörungsspruch, der Körper und Seele des Barons zurückrufen soll. Der Fluch, der auf ihm lastet, geht auf eine Hexe zurück, die er einst auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ und die ihm zur Rache diese Strafe auferlegte. Was als makabrer Scherz beginnt, gewinnt für die drei zunehmend an Wirklichkeit, bis sie sich einer Erfahrung ausgesetzt sehen, die ihr bisheriges Leben in den Schatten stellt.
Entstehungsgeschichte
Der 1972 entstandene Film liegt in der Regie von Mario Bava. Die Besetzung führen Joseph Cotten, Elke Sommer, Massimo Girotti und Antonio Cantafora an. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet einen historischen Fluch mit der Gegenwart eines jungen Amerikaners, der die Vergangenheit seiner Familie unfreiwillig zum Leben erweckt. Die Konstellation aus Nachkomme, Wissenschaftlerin und Arzt sorgt dafür, dass die übernatürliche Bedrohung stets an rationale Figuren gebunden bleibt, die versuchen, das Geschehen zu begreifen, während es sich ihrer Kontrolle entzieht. Die Herkunft des Fluchs aus einer Hexenverbrennung rückt Schuld und Rache in den Mittelpunkt der Handlung, statt bloß auf Schockmomente zu setzen. Damit steht der Film in der Tradition des Horrorgenres, das historische Gräueltaten als Ursprung gegenwärtigen Grauens nutzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Genrebewertungen, was auf ein Publikum hindeutet, das sich bislang nur in begrenztem Umfang mit dem Film beschäftigt hat. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1972 und heute liegen mehr als fünf Jahrzehnte, in denen sich das Horrorkino stilistisch stark gewandelt hat, was den Film als Zeitzeugen seiner Epoche interessant macht. Innerhalb des Horrorgenres reiht er sich mit seiner Ausrichtung auf Fluch und Vergeltung in eine Erzähltradition ein, die auf historische Schuld als Motor des Schreckens setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Joseph Cotten als Baron Otto von Kleist / Alfred Becker
- Elke Sommer als Eva Arnold
- Massimo Girotti als Dr. Karl Hummel
- Antonio Cantafora als Peter Kleist
- Umberto Raho als Inspector
- Luciano Pigozzi als Fritz
- Nicoletta Elmi als Gretchen Hummel
- Dieter Tressler als Mayor Dortmundt
- Rolf Halwich als Auctioner
- Gustavo De Nardo als Dr. Werner Hesse
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Verfügbarkeit
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