Bewegliche Ziele (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Bogdanovich |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama, Horror |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-08-13 |
| Budget | 130.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der alternde Schauspieler Byron Orlock ist überzeugt, dass die Wirklichkeit die Schrecken seiner eigenen Horrorfilme längst übertroffen hat, und will sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen. Der junge, ehrgeizige Regisseur Sammy Michaels überredet ihn zu einem letzten, ungewöhnlichen Auftritt. Parallel dazu verändert sich ein Vietnam-Veteran, bislang als freundlich und umgänglich bekannt, zusehends: Eine krankhafte Faszination für Schusswaffen führt ihn in einen Gewaltausbruch, dem seine Frau, seine Mutter und weitere Menschen zum Opfer fallen. Auf der Flucht vor der Polizei verschanzt er sich ausgerechnet in dem Kino, in dem Orlocks letzter Film Premiere feiert und der alte Mann sich persönlich von seinem Publikum verabschieden will. Zwei Formen des Schreckens treffen dort aufeinander.
Entstehungsgeschichte
„Bewegliche Ziele“ entstand 1968 unter der Regie von Peter Bogdanovich. In den Hauptrollen sind Tim O'Kelly, Boris Karloff, Arthur Peterson und Monte Landis zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Krimi, Drama und Horror deutet an, dass der Film weniger auf klassische Schockmomente setzt als auf die Gegenüberstellung zweier Ebenen: das fiktive Monster der Leinwand und die reale Bedrohung durch einen Menschen mit Waffe. Dass ein alternder Filmschauspieler in der Rolle eines Kinolegenden auftritt, der sich mit einer Gestalt der Gegenwart konfrontiert sieht, verleiht der Erzählung eine doppelte Ebene: Die Handlung spiegelt sich selbst, indem sie das Kino und seine Schreckensfiguren mit einer Gewalttat aus dem wirklichen Leben verschränkt. Die Anlage der Geschichte – ein ruhiger Rückzug auf der einen, ein plötzlicher Amoklauf auf der anderen Seite – erzeugt einen Kontrast, der die Frage aufwirft, welche Form des Schreckens die eindringlichere ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden oberen Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 1968 sind mittlerweile weit über fünfzig Jahre vergangen, was ihn in die frühe Schaffensphase des New Hollywood einordnet, in der Genrekino und gesellschaftliche Themen häufig aufeinandertrafen. Innerhalb der Kombination aus Horror, Krimi und Drama nimmt er eine Position ein, die weniger auf übernatürliche Elemente als auf reale Bedrohungsszenarien setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tim O'Kelly als Bobby Thompson
- Boris Karloff als Byron Orlok
- Arthur Peterson als Ed Loughlin
- Monte Landis als Marshall Smith
- Nancy Hsueh als Jenny
- Peter Bogdanovich als Sammy Michaels
- Daniel Ades als Chauffeur
- Stafford Morgan als Salesman - 1st Gunshop
- James Brown als Robert Thompson Sr.
- Mary Jackson als Charlotte Thompson
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Verfügbarkeit
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