Calvaire - Tortur des Wahnsinns (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fabrice Du Welz |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-03-09 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (378 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marc Stevens zieht als Sänger von Auftritt zu Auftritt, bis sein Wagen in einem abgelegenen Waldstück liegen bleibt. Für die Nacht bleibt ihm nur das Hotel eines gewissen Bartel, eines mehr als eigenartigen Kauzes. Schon bald bemerkt Marc, dass beinahe alle Menschen in der Umgebung dieser Absteige merkwürdige Züge an den Tag legen.
Dann eröffnet ihm Bartel, dass er keineswegs ein gewöhnlicher Gast ist, sondern sein Gefangener. Für den Entertainer beginnt eine Zeit gewaltsamer Grausamkeit. Denn der undurchsichtige Hotelbesitzer vermutet in Marc etwas Bestimmtes, und um daran heranzukommen, greift er zu Methoden der Folter. Was genau Bartel in ihm sucht und wie die Tortur endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Fabrice Du Welz führte bei diesem Horrorfilm Regie, der 2005 erschien. Zur Besetzung gehören Laurent Lucas, Jackie Berroyer, Jean-Luc Couchard und Philippe Nahon. Schon der deutsche Titel „Calvaire – Tortur des Wahnsinns“ lässt mit seiner Zuspitzung erahnen, was auf den Helden zukommt. Das Erscheinen liegt inzwischen 21 Jahre zurück.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz im Horror verankert und mischt keine weiteren Genres bei. Die Anlage folgt einem klassischen Muster des Genres: Ein Fremder strandet an einem abgeschiedenen Ort, die scheinbar harmlose Unterkunft entpuppt sich als Falle. Entscheidend ist dabei die schleichende Verschiebung vom Kuriosen zum Bedrohlichen, von seltsamen Nachbarn zu offener Gewalt.
Weihnachten bildet den zeitlichen Rahmen des Geschehens. Das Fest, das gemeinhin für Wärme und Geborgenheit steht, wirkt als Kontrast zu einem Ort, an dem ein Durchreisender zur Beute wird. Auffällig ist außerdem die Figur des Unterhaltungskünstlers: Ein Mann, der davon lebt, sich einem Publikum zu zeigen, gerät in die Gewalt eines Menschen, der etwas ganz anderes von ihm will.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum vergibt im Schnitt 5,9 von 10 Punkten, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ergibt ein geteiltes Bild, wie es bei kompromisslosen Horrorstoffen häufig vorkommt: Wer mit Folter und psychischem Terror wenig anfangen kann, bewertet zurückhaltend, während andere gerade die Härte schätzen.
Innerhalb des Horrorgenres zählt der Titel zu jenen Werken, die weniger auf Übernatürliches setzen als auf menschliche Abgründe in der Abgeschiedenheit. Zwei Jahrzehnte nach seinem Erscheinen bleibt er ein Beispiel für diese düstere, bodenständige Spielart.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laurent Lucas als Marc Stevens
- Jackie Berroyer als M. Bartel
- Jean-Luc Couchard als Boris
- Philippe Nahon als Robert Orton
- Philippe Grand'Henry als Tomas Orton
- Jo Prestia als Fermier Mylène
- Marc Lefebvre als Lucien
- Alfred David als Roland
- Alain Delaunois als Géant
- Brigitte Lahaie als Mademoiselle Vicky
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Verfügbarkeit
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