Che - Teil 2: Guerrilla (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 58.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.638.163 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (714 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1965 verschwindet Ernesto „Che“ Guevara, nach Castros Revolution Minister im kommunistischen Kuba, ohne eine Spur zu hinterlassen. Ein halbes Jahr später verliest Fidel Castro eine Erklärung: Guevara tritt von seinen Posten ab und gibt auch die kubanische Staatsangehörigkeit auf.
Tatsächlich ist Che unter falschem Namen nach Bolivien gegangen, um dort die südamerikanische Revolution zu etablieren. Heimlich von Kuba mit Kämpfern und Waffen unterstützt, soll er revolutionäre Trainingscamps aufbauen und die Bevölkerung für den Kampf gegen die staatliche Unterdrückung gewinnen. Doch die arme Bauernbevölkerung bleibt gleichgültig, streikende Bergarbeiter werden vom Militär massakriert, und die kommunistische Partei Boliviens will mit bewaffnetem Kampf nichts zu tun haben. Bald steht Che mit wenigen Kämpfern allein in den bolivianischen Bergwäldern, gejagt von einem Militär, das von Spezialisten der CIA ausgebildet wurde.
Entstehungsgeschichte
Steven Soderbergh inszenierte den 2008 erschienenen Film. Benicio del Toro steht als Che im Zentrum, daneben sind Carlos Bardem, Demián Bichir und Joaquim de Almeida besetzt. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm bezeichnen drei Zugriffe auf denselben Stoff. Das Historische liefert die Chronologie, der Kriegsfilm die Form des Gefechts im Gelände, das Drama die Frage, was mit einer Überzeugung geschieht, die keinen Widerhall findet.
Auffällig ist die Richtung der Erzählung. Sie beginnt mit einem Amtsverzicht und einem Verschwinden, also mit einem Rückzug, und führt nicht zu Ausdehnung, sondern zu Verengung: weniger Verbündete, weniger Rückhalt, weniger Raum. Der eigentliche Gegner ist dabei nicht das Militär, sondern die Gleichgültigkeit derer, für die gekämpft werden soll.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 auf einer Grundlage im dreistelligen Bereich liegt die Bewertung über dem Mittel. 18 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Geschichtskino, das auf Zuspitzung verzichtet und den mühsamen, oft ereignisarmen Alltag eines Guerillaunternehmens in den Vordergrund rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benicio del Toro als Ernesto Che Guevara
- Carlos Bardem als Moisés Guevara
- Demián Bichir als Fidel Castro
- Joaquim de Almeida als President René Barrientos
- Pablo Durán als Pacho (Alberto Fernández Montes de Oca)
- Eduard Fernández als Ciro Algarañaz
- Marc-André Grondin als Régis Debray
- Óscar Jaenada als Darío (David Ardiazola)
- Kahlil Méndez als Urbano (Leonardo Tamayo Núñez)
- Cristian Mercado als Inti (Guido Peredo Liegue)
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Verfügbarkeit
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