Cruising (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Friedkin |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.814.523 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (651 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine brutale Mordserie versetzt New Yorks schwule Lederszene in Angst, und alles deutet darauf hin, dass der sadistische Täter aus den eigenen Reihen kommt. Der Polizist Steve Burns wird als Lockvogel in die Szene geschickt, weil er dem äußeren Typus der Opfer entspricht. Für den heterosexuellen Burns beginnt damit eine Reise in eine ihm unbekannte Welt, die seine eigene sexuelle Identität ins Wanken bringt. Zu seinem Nachbarn Ted entsteht eine Freundschaft, die Beziehung zu seiner Freundin hält der Belastung nicht stand, und ein erster Tatverdächtiger erweist sich nach einem gewaltsamen Verhör als unschuldig.
Entstehungsgeschichte
William Friedkin führte Regie bei diesem 1980 erschienenen Film. Al Pacino spielt den verdeckt ermittelnden Polizisten, umgeben von Paul Sorvino, Karen Allen und Richard Cox in den weiteren Hauptrollen. Die Freigabe ab achtzehn Jahren entspricht der Härte der geschilderten Taten und Verhöre.
Hinter den Kulissen
Krimi, Mystery und Thriller sind hier so verschränkt, dass die Aufklärung selbst unsicher bleibt. Der Film stellt Burns den Mordopfern äußerlich gleich und macht die Ermittlung damit zu einer Verwechslungslage: Wer die Rolle spielt, wird ihr ähnlich. Dass am Ende zwar ein mutmaßlicher Täter gefasst wird, die Erzählung aber andeutet, die Serie könne weitergehen und Burns komme aus der Szene nicht mehr los, verweigert den üblichen Abschluss. Auch die Darstellung der Polizeiarbeit fällt unfreundlich aus, wenn ein Unschuldiger im Verhör eingeschüchtert und verprügelt wird. Dass die Ermittlung nebenbei die Beziehung des Polizisten zu seiner Freundin zerbrechen lässt, verlagert einen Teil des Konflikts in dessen Privatleben.
Einordnung & Wirkung
Bei 6,6 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im gehobenen Mittelfeld, gestützt auf verhältnismäßig wenige Stimmen. 46 Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Film ein Zeugnis eines Kriminalkinos, das seine Ermittler nicht unbeschadet aus dem Milieu zurückkehren lässt. Im Genre steht er damit weniger für die Lösung eines Falls als für dessen Sog, und die offene Schlusswendung dürfte bis heute ein Grund für geteilte Urteile sein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Steve Burns
- Paul Sorvino als Capt. Edelson
- Karen Allen als Nancy Gates
- Richard Cox als Stuart Richards
- Don Scardino als Ted Bailey
- Joe Spinell als Patrolman DiSimone
- Jay Acovone als Skip Lee
- Gene Davis als DaVinci
- Randy Jurgensen als Det. Lefransky
- Barton Heyman als Dr. Rifkin
Weitere Filme von William Friedkin
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.