Das dreckige Dutzend (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Aldrich |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-06-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 45.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.372 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
März 1944: Major Reisman hat in seiner Vergangenheit nicht immer eine weiße Weste getragen, aber er liefert Ergebnisse — und bekommt deshalb einen besonders heiklen Auftrag. Er soll ein Spezialkommando ausbilden, das im feindlichen Gebiet eine Zusammenkunft von Nazigrößen sprengen soll, mehr oder weniger im wörtlichen Sinn. Rekrutiert wird dafür der Abschaum der alliierten Streitkräfte: Männer, die wegen ihrer Grausamkeiten im Einsatz hinter Gittern sitzen und auf den Tod warten. Für sie ist der Auftrag die letzte Gelegenheit, sich als Krieger und Patrioten zu beweisen. Pflegeleicht sind die berüchtigten Soldaten dabei nicht, doch im Drill wird aus den Individualisten und Egoisten allmählich ein eingespieltes Team.
Entstehungsgeschichte
Robert Aldrich führte bei diesem Film von 1967 die Regie. Lee Marvin, Ernest Borgnine, Charles Bronson und Jim Brown bilden die Besetzung — ein Ensemble aus Männern, wie es eine Geschichte über eine zusammengewürfelte Einheit verlangt. Die Freigabe wurde bei 16 Jahren angesetzt.
Hinter den Kulissen
Action, Abenteuer und Kriegsfilm greifen ineinander, und die Motive benennen die Bestandteile: Zweiter Weltkrieg, Nazi, US-Armee, Geheimmission, ein Schloss als Ziel — dazu eine Romanvorlage. Auffällig ist der Aufbau in zwei klar getrennten Hälften: erst die Ausbildung, in der die Gruppe entsteht, dann der Einsatz, in dem sie sich bewähren muss. Weil die Männer Verurteilte sind, verschiebt sich die übliche Heldenerzählung. Der Film muss seine Figuren nicht sympathisch machen, sondern nur brauchbar, und gerade daraus zieht das Ausbildungsdrittel seine Reibung.
Einordnung & Wirkung
7,6 von 10 aus über tausend Stimmen bedeuten deutliche Zustimmung. 59 Jahre nach dem Erscheinungsjahr zählt der Titel zu den frühen Vertretern jener Kriegsfilmvariante, in der ein Kommando aus Außenseitern einen Auftrag hinter den feindlichen Linien ausführt — eine Anordnung, die seither vielfach wiederholt wurde. Bei einer Stimmenzahl von 1353 ist die Zustimmung damit ähnlich hoch wie bei deutlich jüngeren Titeln des Genres, was für die Haltbarkeit der Konstruktion spricht: eine Gruppe, ein Auftrag, eine Frist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lee Marvin als Maj. John Reisman
- Ernest Borgnine als Maj. Gen. Worden
- Charles Bronson als Joseph Wladislaw
- Jim Brown als Robert Jefferson
- John Cassavetes als Victor Franko
- Richard Jaeckel als Sergeant Bowren
- George Kennedy als Major Max Armbruster
- Trini López als Pedro Jiminez
- Ralph Meeker als Captain Stuart Kinder
- Robert Ryan als Col. Everett Dasher Breed
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Verfügbarkeit
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