Wiegenlied für eine Leiche (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Aldrich |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-16 |
| Budget | 2.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (294 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louisiana, 1927: Mitten in einer Abendgesellschaft tritt die junge Charlotte Hollis blutüberströmt vor die Gäste. Ihr Geliebter John Mayhew ist ermordet worden, kurz bevor die beiden gemeinsam fliehen wollten, weg von einem herrschsüchtigen Vater und einer eifersüchtigen Ehefrau. Fast vier Jahrzehnte später, 1964, lebt Charlotte noch immer in dem prächtigen Anwesen, in dem sich das Verbrechen zugetragen hat. Für die Bewohner der Umgebung gilt sie längst als die verrückte alte Frau vom Hügel. Nun droht ihr auch noch die Enteignung, weil an der Stelle ihres Hauses eine Brücke gebaut werden soll. Um sich gegen diesen Eingriff in ihr Leben zur Wehr zu setzen, bittet Charlotte ihre Cousine Miriam Deering um Hilfe. Was daraus wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Robert Aldrich inszenierte "Wiegenlied für eine Leiche" 1964 als Spielfilm mit Bette Davis, Olivia de Havilland, Joseph Cotten und Agnes Moorehead in den zentralen Rollen. Der Film ist den Genres Horror, Mystery und Thriller zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation verbindet ein altes, ungesühntes Verbrechen mit einer Gegenwart, in der die Hauptfigur isoliert und misstrauisch beäugt lebt. Diese Konstellation ist typisch für Geschichten, die Horror, Mystery und Thriller mischen: Das Übernatürliche bleibt zunächst offen, während die eigentliche Bedrohung aus Misstrauen, Isolation und der Frage entsteht, wem man noch glauben kann. Dass ausgerechnet eine Cousine zu Hilfe gerufen wird, deutet an, dass Familienbande in dieser Geschichte eine tragende, aber keineswegs eindeutig gute Rolle spielen. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Schauspielerinnen in den zentralen Frauenrollen legt nahe, dass das Spiel zwischen Charlotte und Miriam im Zentrum der Erzählung steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Titel zu den solide bewerteten, aber nicht massenhaft rezipierten Werken seines Genres. Seit der Entstehung 1964 sind mittlerweile über sechs Jahrzehnte vergangen, der Film gehört damit in eine frühe Phase des psychologisch grundierten Horror-Thrillers, in der Spannung stärker aus Atmosphäre und Charakterstudie als aus expliziten Schockmomenten gewonnen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bette Davis als Charlotte Hollis
- Olivia de Havilland als Miriam Deering
- Joseph Cotten als Drew Bayliss
- Agnes Moorehead als Velma Cruther
- Cecil Kellaway als Harry Willis
- Victor Buono als Big Sam Hollis
- Mary Astor als Jewel Mayhew
- Wesley Addy als Sheriff Standish
- William Campbell als Paul Marchand
- Bruce Dern als John Mayhew
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Verfügbarkeit
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