Das Zimmer der Wunder (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lisa Azuelos |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.324.164 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Skateunfall verändert alles: Thelmas Sohn Louis wird von einem Auto erfasst und fällt ins Koma. Die ärztlichen Prognosen sind düster, doch Thelma weigert sich, sich damit abzufinden. In Louis' Tagebuch findet sie eine Liste von Dingen, die er „vor dem Ende der Welt“ noch erleben wollte. Aus dieser Liste macht sie ihre eigene Aufgabe: Sie reist an die Orte dieser Teenager-Träume, um ihrem Sohn davon zu erzählen, in der Hoffnung, ihn mit diesen Geschichten aus dem Koma zurückzuholen. Was als verzweifelter Versuch beginnt, wird für Thelma selbst zu einer Reise, die ihr eigenes Leben verschiebt.
Entstehungsgeschichte
„Das Zimmer der Wunder“ entstand 2023 unter der Regie von Lisa Azuelos. In den Hauptrollen sind Alexandra Lamy, Muriel Robin, Hugo Questel und Xavier Lacaille zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet zwei Ebenen: die stillstehende Zeit am Krankenbett und die Bewegung der Reise, die Thelma an die Orte von Louis' unerfüllten Wünschen führt. Diese Gegenüberstellung von Stillstand und Aufbruch ist die eigentliche Erzählstruktur des Films – die Krankenhausgeschichte bleibt der emotionale Ankerpunkt, während die zweite Ebene, die Umsetzung der Tagebucheinträge, zunehmend an Gewicht gewinnt. Damit ist der Film weniger ein klassisches Krankenhausdrama als eine Geschichte über das Erzählen selbst: Worte und Erlebnisse werden zum Mittel, mit dem eine Mutter versucht, gegen eine medizinisch aussichtslose Lage anzukämpfen. Die Besetzung mit Alexandra Lamy in der Mutterrolle und Muriel Robin, Hugo Questel sowie Xavier Lacaille im weiteren Figurenkreis deutet auf ein Ensemble hin, das sowohl das familiäre Umfeld als auch die Menschen abbildet, denen Thelma auf ihrer Reise begegnet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film bislang nicht auf eine breite Publikumsresonanz stützen, sondern eher auf ein überschaubares, aber vorhandenes Interesse. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 ist noch keine große zeitliche Distanz entstanden, der Titel steht also weiterhin nah an seiner ursprünglichen Veröffentlichung. Innerhalb des Dramagenres positioniert er sich mit dem Motiv der elterlichen Reise gegen eine medizinische Diagnose als emotional zugespitzte Variante eines vertrauten Themas.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandra Lamy als Thelma
- Muriel Robin als Odette
- Hugo Questel als Louis
- Xavier Lacaille als Étienne
- Martine Schambacher als Nadège
- Hiroki Hasegawa als Assistant éditeur
- Carima Amarouche als Fatima
- Eye Haïdara als Dr. Bongramp
- Maria Fernanda Cândido als Paula
- Rafi Pitts als Matthew
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Verfügbarkeit
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